Sprüche über Reichtum
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Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.
Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.
Wer kein Geld hat, braucht nicht zu Markt zu gehen.
Für Geld kann man den Teufel tanzen sehen.
Man muss dem Gelde gebieten, nicht gehorchen.
Zwei Schelme braucht Geld und Gut, einen, der's gewinnt, und einen, der's vertut.
Geld hat einen feigen Hals.
Geld hat manchen an den Galgen gebracht.
Am Gelde riecht man es nicht, womit es verdient ist.
Man muss das Geld von den Leuten nehmen, von den Bäumen schütteln kann man es nicht.
Schlechtes Geld kommt immer wieder.
Sein Geld ist so dumm wie er.
Er hat Geld wie Heu, nur nicht so lang.
Man kann sich doch kein Geld aus den Rippen schneiden.
Es ist nicht alles Gold, was da gleißt.
Wenn Gold redet, schweigt alle Welt.
Viel Kreuzer machen den Gulden.
Liebe ist der größte Reichtum.
Mein Pfennig ist deines Pfennigs Bruder.
Der gestohlene Pfennig gilt so viel als ein anderer.
Ein ersparter Pfennig ist zweimal verdient.
Wer den Pfennig nicht achtet, wird keines Gulden Herr.