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Sprüche über Reichtum

629 Sprüche — Seite 8

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Hab e i n e n Pfennig lieb wie vier, fehlt's Dir an Wein, so trinke Bier.

  2. Die schönen Tage sind das Privileg der Reichen, aber die schönen Nächte sind das Monopol der Glücklichen.

    Johann Nepomuk Nestroy

  3. Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut, Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden.

    Johann Geiler von Kayserberg

  4. Der höchste Sinn von Kapital ist nicht, mehr Geld zu machen, sondern das Geld dazu zu bringen, mehr für die Verbesserung des Lebens zu tun

    Henry Ford

  5. Vermögen um den Preis der Gesundheit zu erwerben, heißt, sich die Füße abschneiden, um dafür ein paar Stiefel zu kaufen.

    Prentice Mulford

  6. Die Liebe zur Kunst hat noch niemanden reich gemacht.

    Peter Sirius

  7. Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.

    Anatole France

  8. Pfennig ist Pfennigs Bruder.

  9. Geld zu haben heißt, sich dreissig Jahre Würde zuzulegen.

  10. Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.

    Arthur Schnitzler

  11. Besser arm in Ehren als reich mit Schanden.

  12. Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

    Friedrich von Schlegel

  13. Großen Frieden trennt ein klein Säcklein mit Gold.

  14. Begeisterung ist alles! Gib einem Menschen alle Gaben der Erde und nimm ihm die Fähigkeit der Begeisterung, und du verdammst ihn zum ewigen Tod.

    Adolf von Wilbrandt

  15. Junges Blut, spar dein Gut. Armut im Alter wehe tut.

  16. Es gibt gebildete Kreise, denen es nicht an Geld fehlt, wohl aber an Bildung.

    Otto Weiss

  17. Denn Liebe ist Überfluss, Überströmen, Überfülle, die verklärend von ihrem Reichtum abgibt, - seelisch ebenso wie leiblich "abgibt" und "überströmt".

    Diotima

  18. Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt.

    Christoph Martin Wieland

  19. Es wird keiner arm, als der nicht rechnen kann.

  20. Dieses Land kann es sich nicht leisten, materiell reich und geistig arm zu sein.

    John F. Kennedy