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Sprüche über Reichtum

629 Sprüche — Seite 17

Was ein Leben reich macht, lässt sich nicht allein in Zahlen, Besitz oder Ansehen fassen. Reichtum kann ebenso in Beziehungen, Zeit, Gesundheit, innerer Freiheit oder in der Fähigkeit liegen, das Wesentliche zu schätzen. Gerade deshalb besitzt dieses Thema eine Tiefe, die weit über materiellen Gewinn hinausreicht.

Seine entscheidende Frage lautet nicht nur, was jemand hat, sondern wodurch er sich wirklich erfüllt fühlt. Die Sprüche zu diesem Thema stellen äußeren Wohlstand und inneren Gehalt nebeneinander und zeigen, warum echter Reichtum oft dort beginnt, wo Gier endet und Dankbarkeit einsetzt.

  1. Dem Satten schmeckt das Beste nicht

  2. Wer den Kreuzer nicht ehrt, ist den Thaler nicht wert

  3. Mit dem Reichtum wächst der Geiz.

  4. Wenn ich bei meiner Liebsten bin, dann geht das Herz mir auf; dann bin ich reich in meinem Sinn und biet' die Welt zum Kauf.

    Christian Johann Heinrich Heine

  5. Wer den Kreuzer nicht achtet, wird keinen Gulden wechseln.

  6. Mit Geld kann man sogar Götter bestechen.

  7. Geizhälse sind die Plage der Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben

    Theodor Fontane

  8. Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.

    Theodor Fontane

  9. Wer der Meinung ist, dass für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.

    Benjamin Franklin

  10. Mit dem Reichtum fertig zu werden ist auch ein Problem.

    Ludwig Erhard

  11. Der Wert der menschlichen Arbeit wächst mit der Weite des Wirtschaftsgebietes. Wir müssen uns mit aller Macht aus der Isolierung lösen.

    Ludwig Erhard

  12. Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann.

    René Descartes

  13. Wenn alle Leute wären reich, und alle Leute wären gleich, und wären all' zu Tisch gesessen- wer wollt' auftragen Trinken und Essen?

  14. Für ein paar Groschen kann man viel Freundlichkeit und guten Willen kaufen.

    Johann Peter Hebel

  15. Wer seine Wünsche noch zähmen kann, ist reich genug

    Voltaire

  16. Besitz verlockt zur Sünde, und die Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen; nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit.

    Leo Tolstoi

  17. Wer den Palast des Sultans sieht, zerstört seine Hütte.

  18. Die Gesellschaft setzt sich aus nur zwei großen Klassen zusammen: die einen haben mehr Mahlzeiten als Appetit, und die andern weit mehr Appetit als Mahlzeiten.

    Nicolas Chamfort

  19. Vermögen zu haben ist ein Stück Freiheit.

    Ludwig Erhard

  20. Gäbe man einem Menschen alle Herrlichkeit der Welt - was hilft's, wenn er keinen Freund hat, dem er es sagen kann?

    Katharina Elisabeth Goethe