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Sprüche über Wirklichkeit

422 Sprüche — Seite 3

Zwischen dem, was erhofft wird, und dem, was sich tatsächlich zeigt, liegt die Wirklichkeit. Sie kann ernüchtern, berichtigen, trösten oder herausfordern und zwingt den Menschen dazu, Illusion und Wahrheit auseinanderzuhalten. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht trocken, sondern voller Spannungen und tiefer Lebensfragen.

Ihr eigentliches Gewicht entfaltet sich dort, wo sie nicht nur als äußere Gegebenheit, sondern auch als innere Deutung erscheint. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Wirklichkeit nie ganz unabhängig vom Blick des Menschen gedacht werden kann.

  1. Wenn's besser kommt als vorausgesagt, dann verzeiht man sogar dem falschen Propheten...

    Ludwig Erhard

  2. Alles ist möglich und auch das Gegenteil von allem.

    Jean de la Bruyère

  3. Weltverbesserer gibt es genug, aber einen Nagel richtig einschlagen können die wenigsten.

    Henrik Johan Ibsen

  4. Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.

    Christian Morgenstern

  5. Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande zeigen

    Oscar Wilde

  6. Wenn ich mich im Zusammenhang des Universums betrachte, was bin ich?

    Ludwig van Beethoven

  7. Wenn ich allein träume, ist es nur ein Traum. Wenn wir gemeinsam träumen, ist es der Anfang der Wirklichkeit

  8. Wirkliche Liebe ist immer grösser als alle Vorstellungen, die man sich von ihr macht

  9. Die Liebe beginnt da, wo kein Geschenk mehr zu erwarten ist.

    Antoine de Saint-Exupéry

  10. Das Gegenteil von Spiel ist nicht Ernst, sondern Wirklichkeit.

    Sigmund Freud

  11. Wo immer du bist - sei dort.

  12. Musik drückt aus, worüber besser geschwiegen worden wäre.

    Clara Schumann

  13. Es ist mir, als kenne man nicht das ganze Leben, wenn man nicht den Tod gewissermaßen in den Kreis einschließt.

    Wilhelm von Humboldt

  14. Die Betrunkenen denken nicht ihre eigenen Gedanken.

  15. Nicht Gott ist relativ, und nicht das Sein, sondern unser Denken.

    Albert Einstein

  16. Im Reiche der Wirklichkeit ist man nie so glücklich wie im Reiche der Gedanken.

    Arthur Schopenhauer

  17. Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden

    George Bernard Shaw

  18. Träumen muss nicht heissen, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.

    Rainer Haak

  19. Ernüchternde Gedanken sind in manchen Fällen vergleichbar mit Drogenentzug.

    Christa Schyboll

  20. Im Kampf gegen die Wirklichkeit hat der Mensch nur eine Waffe: die Fantasie.

    Théophile Gautier