Sprüche über Glück und Unglück
595 Sprüche — Seite 10
Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.
— Erasmus von Rotterdam
Es gibt keine unbiegsameren und härteren Menschen als diejenigen, die immer mit der Betrachtung ihres Unglücks beschäftigt sind.
— Heinrich von Kleist
Großes Glück ist die Feuerprobe des Menschen, großes Unglück nur die Wasserprobe.
— Jean Paul
Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis.
— Edgar Allan Poe
Der Mensch kann in seinem Leben einen Sinn nur finden, wenn er sich dem Dienst an der Gemeinschaft widmet
— Albert Einstein
Wir können nicht glücklich sein, solange wir nicht gelernt haben, über uns selber zu lachen
— Dorothea Lynde Dix
Geiz ist ja eines der verlässlichsten Anzeichen tiefen Unglücklichseins
— Franz Kafka
Lache das Leben an! Vielleicht lacht es wider!
— Jean Paul
Wenn ein Mensch Macht über seine Affekte gewinnt, allein nach der Notwendigkeit seiner Natur existiert und dadurch die Freiheit der Seele erreicht, dann ist das gleichbedeutend mit Glückselig …
— Baruch de Spinoza
Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: Je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie
— Christian Morgenstern
Werd' ich zum Augenblicke sagen ... verweile doch, du bist zu schön
— Johann Wolfgang von Goethe
Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele.
— Peter Rosegger
Gott ist die Freude. Deshalb hat er die Sonne vor sein Haus gestellt.
— Franz von Assisi
Willst du glücklich sein? Dann lerne erst leiden.
— Iwan Turgenjew
Willst du glücklich sein im Leben, dann sei es!
— Leo Tolstoi
Das Glück besteht darin, in dem zu Maßlosigkeit neigenden Leben das rechte Maß zu finden.
— Leonardo da Vinci
Alles Leid ist Einsamkeit, alles Glück Gemeinsamkeit.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Einem Menschen sagen, er solle in Ruhe leben heisst ihm sagen, er solle glücklich leben.
— Blaise Pascal
Armut ist eine Sandbank, Reichtum ein Felsen im Meer des Lebens. Die Glücklichen schiffen hindurch.
— Ludwig Börne
Einen Schuß Wüste braucht der Mensch - um des Glücks der Oase willen
— Martin Kessel