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Sprüche über Glück und Unglück

595 Sprüche — Seite 15

  1. Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.

    Abraham Lincoln

  3. Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft

    Horaz

  4. Wenn jemand sagt: Ich bin glücklich, so meint er damit ganz einfach: Ich habe zwar Ärger, aber der lässt mich kalt.

    Jules Renard

  5. Geistige Freude ist rein und ruhig.

    Friedrich von Schlegel

  6. Glück lässt sich finden, behalten ist die Kunst

    Epikur

  7. Geiz und Glück werden sich niemals kennen lernen

    Benjamin Franklin

  8. Glück und Unglück sind Namen für Dinge, deren äußerste Grenzen wir nicht kennen.

    John Locke

  9. Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht.

    Walter Rathenau

  10. Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.

    Lukian

  11. Das Glück begreifen, dass der Boden auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße, die ihn bedecken

    Franz Kafka

  12. Wohl ist es Herbst, doch warte nur ein Weilchen! Der Frühling kommt, der Himmel lacht, es steht die Welt in Veilchen

    Theodor Storm

  13. Das Überraschende macht Glück.

    Friedrich von Schiller

  14. Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weisser Meeresstrand, Glück ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand.

    Clemens Brentano

  15. Nicht glücklich ist, wer nicht glücklich zu sein glaubt.

    Publius Syrus

  16. Glück ist dem Menschen gefährlicher, als Unglück. Dieses hält ihn wachsam, jenes macht ihn gleichgültig

    Charles-Louis de Montesquieu

  17. In Armut bist du heiter, Freund: Drum hüt dich vor Fortunens Tücke dass nicht ihr Neid erwacht und meint, du lebtest in zu großem Glücke.

    Gotthold Ephraim Lessing

  18. Viele suchen ihr Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopf tragen.

    Nikolaus Lenau

  19. Glücklich das Genie, dem nie das Glück lächelte. Es ist sich selbst so ungeheuer viel. Was soll ihm das Glück noch sein?

    Richard Wagner

  20. Wie oft das größte Glück zerstört ein Augenblick!

    Anaximander