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Sprüche über Glück und Unglück

595 Sprüche — Seite 18

  1. Es ist eine Verwandtschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Augenblicks: Beide fallen vom Himmel.

    Friedrich von Schiller

  2. Man muss etwas zu wünschen übrig haben, um nicht vor lauter Glück unglücklich zu sein.

    Baltasar Gracián y Morales

  3. Dauerndes Glück ist Langeweile.

    Oswald Spengler

  4. Aus Müßigkeit entspringt reines Glück.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen: Wo kein Gewinn zu hoffen, droht Verlust.

    Friedrich von Schiller

  6. Das höchste Glück ist immer das, welches unsere Mängel verbessert und unsere Fehler ausgleicht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. An anderer Pech sich zu erfreuen hilft das eigene Glück erneuen.

    Franz Emanuel August Geibel

  8. Fortuna ist ein Weib, und wenn man sie unterwerfen will, muß man mit ihr streiten und kämpfen.

    Nicolaus Machiavelli

  9. Wie eine Musik aus der Luft überrascht uns das hohe Glück, erscheint und verschwindet.

    Friedrich von Schlegel

  10. Der Unglückliche braucht Tätigkeit wie der Glückliche Ruhe.

    Jean Paul

  11. Dem armen Herzen bringt das kleinste Glück Beklemmung, wie dem Ameisenhaus ein Tautropf Überschwemmung.

    Friedrich Rückert

  12. Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Glück ist nie genau das, was man sich darunter vorgestellt hat.

    William Somerset Maugham

  14. Wenn Menschen Glück kaufen könnten, würden sie es bestimmt eine Nummer zu gross wählen.

    Pearl S. Buck

  15. Eines nur ist Glück hienieden, eins: des Innern stiller Frieden und die schuldbefreite Brust.

    Franz Grillparzer

  16. Die Bescheidenheit glücklicher Menschen kommt von der Gelassenheit, welche das Glück ihren Gemütern verleiht.

    François de la Rochefoucauld

  17. Auf Tugend gegründetes Glück wird durch nichts zerstört.

    Leo Tolstoi

  18. Es gehört Mut zu dem Bekenntnis, glücklich zu sein, die meisten sind nur aus Furcht bescheiden. Der alte Aberglaube an den Neid der Götter macht viele zu Heuchlern und Verleugnern ihres Frohsinns.

    Carl Ludwig Schleich

  19. Wer Freude vervielfachen will, muss sie teilen.

    Pythagoras

  20. Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich das Glück hinzu.

    Johannes Trojan