gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Glück und Unglück

595 Sprüche — Seite 30

  1. Wer Schadenfreude bei des Nächsten Unglück zeigt, der hat den Gipfelpunkt der Schlechtigkeit erreicht.

    — Heinrich Martin

  2. Wie viel Glück und Freude geht uns oft unbeachtet und spurlos verloren, deren Wert wir erst nach dem Verluste erkennen.

    — Heinrich Martin

  3. Nur Unglück, welches plötzlich an uns heran tritt, fordert uns heraus, zu zeigen, ob wir klein oder groß sind.

    — Heinrich Martin

  4. Unglück ist eine sinnbildliche Bezeichnung und wird von Jedem anders aufgefasst und empfunden.

    — Heinrich Martin

  5. Kein Baumgipfel ist so hoch, dass sich dort nicht ein Rabe ein Nest bauen und zu uns herabkrächzen könnte. So auch das Unglück: wo ist seine letzte Etage?

    — Heinrich Martin

  6. Das Unglück bricht manche Menschen, lässt andere aber Rekorde brechen.

    — Sir Adolphus William Ward

  7. Nicht im Wirklichen und Greifbaren spielt sich das entscheidende Leben der Menschen ab, das Tiefste, woran der Sterbliche seine Seele bindet, ist Traum: So werden Glück und Unglück zu bloßen Namen.

    — Jakob Wassermann

  8. Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.

    — Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

  9. Wenn einer, was das Leben mit sich bringt nicht zu tragen weiss, nennt er das Missgeschick, was doch sein Charakter verschuldet hat.

    — Menander

  10. Ich glaube, man hat die Pflicht, sein Pech zu begrenzen.

    — Asmus Jakob Carstens

  11. Der Witz der Weisheit ist, dass einer, wenn er stolpert und aus den Brombeeren strauchelt, in die Himbeeren holpert.

    — Carl Spitteler

  12. Das eingetretene Übel hat immer eine freundlichere Gestalt als das entfernte.

    — Friedrich von Matthisson

  13. Dem Elend wolle nie mit Spötterworten nahen. Wer glaubte wohl sein Glück von ewigem Bestand?

    — August Lafontaine

  14. Wirf das Joch des Überflüssigen ab, werde reich ohne Geld, und du bist glücklich.

    — Friedrich Wilhelm Kaulisch

  15. Der Preis jedes Glückes ist viel Schmerz

    — Richard Fedor Leopold Dehmel