Sprüche über Glück und Unglück
595 Sprüche — Seite 6
Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können
— Jean Paul
Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.
— Leo Tolstoi
Um nicht sehr unglücklich zu werden, ist das sicherste Mittel, dass man nicht verlange, sehr glücklich zu sein.
— Arthur Schopenhauer
Je mehr ich in mich selbst einkehre, um so mehr lese ich die Worte, die in meine Seele geschrieben sind: Sei gerecht und du wirst glücklich sein.
— Jean-Jacques Rousseau
Ein jeder hat seine eigne Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, dass man es in der seinigen sein soll.
— Heinrich von Kleist
Aufs Glück warten, das kann man nicht. Das Glück ist da oder nicht; es fragt sich nur, worin man es findet.
— Martin Kessel
Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.
— Sokrates
Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben.
— Franz Liszt
Das beste Mittel glücklich zu werden ist, wie eine Spinne aus sich heraus nach allen Seiten ein Netz aus Liebe zu spinnen und mit klebrigen Fäden alles einzufangen was des Weges kommt.
— Leo Tolstoi
Man muss Glück schaffen, um damit gegen die Welt des Unglücks zu protestieren.
— Albert Camus
Den sichersten Weg ins Unglück geht, wer alle guten Ratschläge befolgt.
— Rainer Haak
Das Glück, das dir am meisten schmeichelt, betrügt dich am ehesten.
— Franz Kafka
Das Geschenk der Liebe kann man nicht geben. Es wartet darauf, angenommen zu werden
— Rabindranath Tagore
Glück ist nur ein Teil der Gleichung. Am Ende sind wir die Summe unserer Entscheidungen
— Sören Kierkegaard
Seine Freude in der Freude des anderen finden können, das ist das Geheimnis des Glücks
— Georges Bernanos
Das Glück trennt die Menschen, aber das Leid macht sie zu Brüdern.
— Peter Rosegger
Die Gussform des Glücks liegt für jeden Menschen in der eigenen Hand.
— Francis Bacon
Auf das Schöne, das keine Freude bringt, verzichte ich gern und verachte auch seine törichten Anbeter.
— Epikur
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech
— Charles de Talleyrand
Das wahre und sichtbare Glück des Lebens liegt nicht außerhalb, sondern in uns.
— Johann Peter Hebel