Sprüche über Glück und Unglück
595 Sprüche — Seite 5
Schwer ist zu tragen das Unglück, aber schwerer das Glück.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Ein gewisses Übermaß von Glück und Unglück übersteigt unser Empfindungsvermögen.
— François de la Rochefoucauld
Formel meines Glücks: ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel.
— Friedrich Nietzsche
Das Glück heilt uns von mehr Fehlern, als die Vernunft es vermag.
— François de la Rochefoucauld
Tiefes Glück ist Gegenwart ohne Denken.
— Oswald Spengler
Das Glück ist gemacht, um geteilt zu werden.
— Jean Racine
Ich habe keine andre Pflicht als die der Lebenslust: so glücklich als möglich zu leben.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Glücklicher als glücklich ist derjenige, der andere glücklich macht.
— Alexandre Dumas
Es gibt Leute, die so sehr Feind ihrer selbst sind, dass sie lieber ein Unglück haben, das sie haben kommen sehen: weil sie es vorausgesehen haben, als den Genuss eines Glücks, auf das sie nicht gef …
— Charles Joseph Fürst von Ligne
Das Glück liegt nicht in den Dingen, sondern in der Art und Weise, wie sie zu unsern Augen, zu unserm Herzen stimmen.
— Jeremias Gotthelf
Man soll dort bleiben,wo man sich glücklich fühlt. Glück ist ein transportempfindliches Möbelstück.
— William Somerset Maugham
Das Glück bevorzugt den, der darauf vorbereitet ist.
— Louis Pasteur
Die Unglücklichen sind gefährlich
— Johann Wolfgang von Goethe
Glück ist ein illusorischer Zustand, ein sich Anklammern an Vergängliches
— John Knittel
Wie glücklich man an Land war, merkt man erst, wenn das Schiff untergeht
— Seneca
Die Menschen erkennen selten das eigene Glück, doch das der anderen entgeht ihnen niemals
— André Gide
Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt
— Albert Schweitzer
Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.
— Charles-Louis de Montesquieu
Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.
— Theodor Fontane
Das Unglück beugt eben nur den, der sich vorher vom Glück täuschen ließ. Wen aber das Glück nicht aufgeblasen machte, dem kann auch ein Glückswechsel nichts anhaben.
— Seneca