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Sprüche über Ärger

551 Sprüche — Seite 17

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Gehorchen wird jeder mit Genuss den Frauen, den hoch geschätzten. Hingegen machen uns meist Verdruss die sonstigen Vorgesetzten.

    Wilhelm Busch

  2. Was das Auge nicht sieht, beschwert das Herz nicht.

  3. Ein kleiner Zorn stärkt die Liebe

    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  4. Wenn wir unsere Feinde hassen, geben wir ihnen eine große Macht über unser Leben: Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit, unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.

    Andrew Carnegie

  5. Ein Widerstand um jeden Preis ist das Sinnloseste, was es geben kann

    Friedrich Dürrenmatt

  6. Wer seinen Ärger verkürzt, verlängert sein Leben

  7. Kummer lässt sich allein tragen. Für das Glück sind zwei Menschen erforderlich.

    Elbert Green Hubbard

  8. Das Ärgern hab' ich eigentlich aus meinem Programm gestrichen, ebenso das Verwundern über meine Mitmenschen.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  9. Ein böses Weib ist für Ehemann eine große Plage. Es ist wahrlich besser, unter Tigern und Löwen, unter Bären und Wölfen zu leben als mit einem bösen Weibe.

    Abraham a Sancta Clara

  10. Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man ans Ziel kommt.

    Alfred Nobel

  11. Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die Tiefpunkte vermehrt.

    Friedrich Nietzsche

  12. Bei Unverträglichkeit gedeiht kein Feuer im Haus. Der eine bläst es an, der andere bläst es aus.

  13. Gelegenheit macht Diebe

  14. Wo viele zarte Hände walten - na, das ist so wie es ist! Kellerschlüssel, Bodenschlüssel führen leicht zu Zank und Zwist.

    Wilhelm Busch

  15. Alles Böse läßt sich im Anfang noch leicht unter Kontrolle bringen. Wenn es aber länger andauert, hält es sich meist allzu zähe.

    Marcus Tullius Cicero

  16. Nur zwei große Strömungen gibt es in der Geschichte: die Niedertracht, die die Konservativen macht, und den Neid, der die Revolutionäre macht.

    Jules de Goncourt

  17. Es ist sehr gefährlich einen Abgrund in zwei Sätzen zu überspringen

  18. Ein Unglück kommt selten allein

  19. Eine kleine Betriebsstörung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen.

    Wilhelm Busch

  20. Alles Elend kommt davon, dass wir nicht ruhig allein in einem Zimmer sitzen können.

    Blaise Pascal