gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Ärger

551 Sprüche — Seite 19

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Wenn du dem Feind die Hand nicht abkacken kannst, musst du sie ihm schütteln.

  2. Man muss jedem Hindernis Geduld, Beharrlichkeit und eine sanfte Stimme entgegenstellen.

    Thomas Jefferson

  3. Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen.

    Wilhelm Busch

  4. Wahrheit und Recht lassen sich wohl drücken, niemals jedoch unterdrücken.

  5. Wer schnell arm werden will, der prozessiere und baue viel.

  6. Wenn Ärger, Not und Kummer und Sorgen dich bedrängen: Kopf hoch! Nur Fledermäuse lassen sich hängen.

  7. Wer krank ist, den ärgert die Fliege an der Wand.

  8. Wer Zinnober gebraucht, färbt sich rot, wer Tusche nimmt, färbt sich schwarz.

  9. Zu weit zu gehen ist genau so schlecht wie nicht weit genug zu gehen.

  10. Zürnt Dein Freund mit Dir, so verschaff ihm Gelegenheit, Dir einen großen Gefallen zu erweisen. Darüber muß sein Herz zerfließen, und er wird Dich wieder lieben.

    Jean Paul

  11. Und wenn sie alle dich verschrei'n, so wickle in dich selbst dich ein.

    Matthias Claudius

  12. Was nicht besser wird, bleibt nicht gut.

  13. Dem Feinde mit Gift nachstellen ist auch unehrlich

  14. Wodurch sich dieser und jener Konflikt sehr in die Länge zieht: durch gegenseitige Zugeständnisse.

    Otto Weiss

  15. Wer zu weit voraussehen will, sieht oft falsch.

  16. Jeder Mensch ist, wie alle, unvollkommen in allem, aber dennoch in irgendeiner Hinsicht vollkommener als in anderer; und so stellt er diese Vollkommenheiten den anderen Menschen gegenüber als Forderu …

    Leo Tolstoi

  17. Pechvögel sind die einzige nicht aussterbende Vogelart

  18. Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört

    Aristoteles

  19. Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör

    Wilhelm Busch

  20. Das Schlüsselloch wird leicht vermißt, wenn man es sucht, wo es nicht ist.

    Wilhelm Busch