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Sprüche über Ärger

551 Sprüche — Seite 3

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Der Zank in der Ehe ist die Schneedecke, unter der sich die Liebe warm hält.

    Jean Paul

  2. Bist du geduldig in einem Augenblick des Zorns, wirst du dir hundert Tage Kummer sparen.

  3. Wer alle Dinge auf die leichte Schulter nimmt, wird viele Schwierigkeiten haben.

  4. Wie unerträglich sind manchmal Menschen, die glücklich sind, denen alles gelingt.

    Anton Tschechow

  5. Jede schwierige Situation, die du jetzt meistert, bleibt dir in der Zukunft erspart

    Dalai Lama

  6. Die Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

  7. Wer sich freut, wenn wer betrübt, macht sich meistens unbeliebt.

    Wilhelm Busch

  8. Jedesmal, wenn Du Ärger und Grimm spürst, hüte Dich vor dem Umgang mit anderen, besonders mit Leuten, die von Dir abhängen.

    Leo Tolstoi

  9. Reden über Dinge, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen

    Bertolt Brecht

  10. Für die Dinge die wir umsonst bekommen, zahlen wir manchmal den höchsten Preis.

  11. Tausend Freunde, das ist wenig; ein Feind, das ist viel.

  12. Aus dem besten Wein wird der schärfste Essig, aus den besten Freunden die ärgsten Feinde.

  13. Man kann sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist dazu nicht verpflichtet.

  14. Den Charakter eines Menschen erkennt man an den Scherzen, die er übel nimmt

    Christian Morgenstern

  15. Wenn wir zürnen, hat unser Gegner seinen Zweck erreicht: Wir sind in seiner Gewalt

    Ernst von Feuchtersleben

  16. Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken

    Dietrich Bonhoeffer

  17. Ein gegebenes Wort kann man selbst mit einem Vierspänner nicht mehr einholen.

  18. Ein Nein aus tiefster Überzeugung ist besser und grösser als ein Ja, das nur gesagt wird, um zu gefallen oder um Schwierigkeiten zu vermeiden.

    Mahatma Gandhi

  19. Wenn du anfängst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.

    George Bernard Shaw

  20. Vergiss nie, was ein Mensch zu dir sagt, wenn er wütend ist.

    Henry Ward Beecher