gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Ärger

551 Sprüche — Seite 18

Kaum ein Gefühl flammt so schnell auf und hinterlässt doch oft so lange Schatten wie der Ärger. Er entsteht aus Kränkung, Enttäuschung, Ungeduld oder dem Eindruck, übergangen zu werden, und verrät damit viel über Erwartungen und Empfindlichkeit. Gerade deshalb ist er nicht nur lästig, sondern auch aufschlussreich für das eigene Innenleben.

In ihm zeigt sich, wie schmal der Abstand zwischen verletztem Stolz und berechtigtem Unmut sein kann. Die Sprüche zu diesem Thema geben diesem aufgewühlten Zustand eine prägnante Sprache und erinnern daran, dass Ärger zwar menschlich ist, aber nicht jedes letzte Wort behalten sollte.

  1. Zigaretten sind wie Frauen. Am Anfang ziehen sie gut, aber zum Schluss sammelt sich leider auch bei der Zigarette das ganze Gift im Mundstück

    George Bernard Shaw

  2. Unordnung ist eine Uhr ohne Zeiger.

  3. Der Erfolg eines Menschen setzt sich aus seinen Fehlschlägen zusammen.

    Ralph Waldo Emerson

  4. Wenn man liebt, dann gedenkt man der Kränkung nicht lange.

    Fjodor M. Dostojewski

  5. Gerät ein Tiger aufs flache Land, wird er sogar von Hunden gefoppt.

  6. Ein Floh auf der Schlafmatte ist schlimmer als ein Löwe in der Wüste.

  7. Das Geld, was man für seine Hochzeit ausgibt, ist sehr häufig die erste Einzahlung in die wechselseitige Lebensverbitterungsanstalt

    Johann Nepomuk Nestroy

  8. Männer, die zur Schmetterlingsjagd tendieren, haben meist schlechte Erfahrungen mit Frauen hinter sich.

    David Herbert Lawrence

  9. Eine gute Tafel stillt allen Groll des Spiels und der Liebe; sie versöhnt alle Menschen, bevor sie zu Bette gehen.

    Marquis de Vauvenargues

  10. Sich zu mühen und mit dem Widerstande zu kämpfen, ist dem Menschen Bedürfnis wie dem Maulwurf das Graben.

    Arthur Schopenhauer

  11. Lachen kann nicht zurück bringen, was Ärger vertrieben hat.

  12. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht

  13. Einen Dieb fängt man mit einem Dieb

  14. Wenn schlechte Leute zanken, riecht's übel um sie her; doch wenn sie sich versöhnen, so stinkt es noch viel mehr

    Gottfried Keller

  15. Ein Ärgernis ist nur, wo man es nimmt, gegeben: dir Vorgeworfnes brauchst du ja nicht aufzuheben.

    Friedrich Rückert

  16. Bei der Erfassung der richtigen Entscheidungen stehen meistens zwei Dinge im Gegensatz dazu: Die Eile und der Zorn.

    Thukydides

  17. Der erste Betrug ist ärger als der letzte

  18. Besonders tief und voll Empörung fühlt man die pekuniäre Störung

    Wilhelm Busch

  19. Bösewicht mit Bösewicht - auf die Dauer geht es nicht.

    Wilhelm Busch

  20. Es ist falsch, wenn man sich zu Herzen nimmt, was man in den Wind schlagen sollte.

    Baltasar Gracián y Morales