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Sprüche über Essen

432 Sprüche — Seite 13

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Das Brot, das ihr verderben laßt, ist das Brot der Hungernden.

    Basilius von Caesarea

  2. Der Magen ist der Kapellmeister, der das große Orchester unserer Leidenschaft regiert und in Tätigkeit versetzt

    Gioacchino Rossini

  3. Denn früh belehrt ihn die Erfahrung, sobald er schrie, bekam er Nahrung.

    Wilhelm Busch

  4. Das reichste Mahl ist freudenleer, wenn nicht des Wirtes Zuspruch und Geschäftigkeit den Gästen zeigt, dass sie willkommen sind.

    Friedrich von Schiller

  5. Aus der Blume, aus der die Biene Honig saugt, saugt die Spinne Gift.

  6. Ein Ei geht in vierundzwanzig Stunden durch drei Leiber.

  7. Je näher dem Bein, je süßer das Fleisch

  8. Es wird kein Fresser geboren, er wird erzogen

  9. Essen und Trinken - das steht für Freude am Leben.

    Helmut Kohl

  10. Und ist auch noch so dünn der Tee, und tut dir irgendwo was weh - Rum, Rum, dann sind gleich alle Schmerzen stumm.

    Theodor Fontane

  11. Frauen die schlecht kochen und welche kein gemütliches Heim zu schaffen vermögen, treiben ihren Mann aus dem Haus und dem Schnapsteufel in die Arme

    August Oetker

  12. Ein Tag ohne Brot ist lang.

  13. Liebe geht durch den Magen

  14. Die Deutschen lieben Rheinwein. Er wird in schlanke Flaschen gefüllt und für ein gutes Getränk gehalten. Von Essig unterscheidet er sich durch das Etikett.

    Mark Twain

  15. Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.

    Albert Einstein

  16. In der Jugend faul, im Alter Not leidend

  17. Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen?

    Friedrich von Schiller

  18. Krankheit läßt den Wert der Gesundheit erkennen. Das Böse den Wert des Guten, Hunger der Sättigung, Ermüdung den Wert der Ruhe.

    Heraklit von Ephesos

  19. Die wichtigsten Dinge des Lebens spielen sich zwischen Anfang und Ende des Verdauungskanals ab.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  20. Dem Kranken schmeckt selbst der Honig nicht, indessen der Gesunde auch noch Steine verzehrt.