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Sprüche über Essen

432 Sprüche — Seite 3

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Müde und satt - wie schön ist datt!

  2. Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

    Francis Bacon

  3. Der Appetit kommt beim Essen; der Durst schwindet beim Trinken.

    Francois Rabelais

  4. Das Vaterunser lehrt uns, nur für das Brot des heutigen Tages zu bitten.

    Andrew Carnegie

  5. Das Erforschen eines neuen Gerichtes tut mehr für die menschliche Fröhlichkeit als das Erforschen eines neuen Sterns

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  6. Ohne die bittere chinesische Coptis gegessen zu haben versteht man nicht, die Süße des Zuckers zu schätzen.

  7. Wenn du merkst, du hast gegessen, hast du schon zuviel gegessen.

    Sebastian Kneipp

  8. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  9. Wenn nur Brot da wär' zum Essen! Zähne würden sich schon finden

  10. Wenn der Tor seinen Brei nur hat, was kümmert ihn dann Kirch' und Staat.

    Bernhard Freidank

  11. Liebe ist so ungefährlich wie ein Löffel Salzsäure auf nüchternen Magen.

    Charles Baudelaire

  12. Essen und Trinken muss sein, und wären alle Bäume Galgen

  13. Wo Sparsamkeit haushält, wächst der Speck am Balken.

  14. Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.

    Jean-Baptiste Molière

  15. Geist ist die Würze der Konversation, nicht die Speise.

    William Hazlitt

  16. Essen ist ein Bejdürfnis, geniessen eine Kunst

    François de la Rochefoucauld

  17. Trink und iß, Gottes nicht vergiß

  18. Der Mäßige, das ist eigentlich der wahre Feinschmecker und Genussmensch.

    Emanuel Wertheimer

  19. Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.

  20. Wer immer nur wartet, bis ein anderer ihm zum Essen ruft, wird oft nichts zu essen bekommen.