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Sprüche über Essen

432 Sprüche — Seite 2

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Gib einem Menschen einen Fisch - er hat einen Tag zu essen. Gib einem Menschen viele Fische - er hat viele Tage zu essen. Lehre ihn fischen - und er wird nie hungern.

  2. Ich habe herausgefunden, dass Alkohol, wenn er in ausreichender Menge eingenommmen wird, alle Effekte der Trunkenheit hervorruft

    Oscar Wilde

  3. Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.

  4. Ehe - eine gerechte Einrichtung. Die Frau muss jeden Tag das Essen kochen, der Mann muss es jeden Tag essen!

  5. Man soll ihm den Brotkorb höher hängen.

  6. Rasch kam ich zu der Überzeugung, dass Grundsätze nur gültig sind, wenn man satt ist.

    Mark Twain

  7. Wer den Baum gepflanzt hat, geniesst selten seine Frucht.

  8. Man muss sich mit Brot behelfen, bis man Fleisch bekommt.

  9. Man muss den Brei nicht weiter treten, als er von selbst fließt.

  10. Essen und Beischlaf sind die beiden großen Begierden des Mannes.

    Konfuzius

  11. Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen.

    Dalai Lama

  12. Der Weise aber entscheidet sich bei der Wahl der Speisen nicht für die größere Masse, sondern für den Wohlgeschmack.

    Epikur

  13. Ohne Herz sieht man und erkennt doch nichts, hört man und versteht doch nichts, ißt man und schmeckt doch nichts.

  14. Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben.

    Maxim Gorki

  15. Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde vermehrt: die Kochbücher.

    Joseph Conrad

  16. Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern.

  17. Lieber schätze einen Gast gering, doch laß ihn nicht hungern.

  18. Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

    Bertolt Brecht

  19. Auch die Augen haben ihr tägliches Brot: den Himmel.

    Ralph Waldo Emerson

  20. Müde und satt - wie schön ist datt!