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Sprüche über Essen

432 Sprüche — Seite 4

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Wer aus einem Weizen einen Kuchen haben will, muss das Mahlen abwarten.

    William Shakespeare

  2. Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.

    Friedrich Rückert

  3. Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.

  4. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  5. Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.

    Jean-Baptiste Molière

  6. Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst.

    Guy de Maupassant

  7. Liebe ist so ungefährlich wie ein Löffel Salzsäure auf nüchternen Magen.

    Charles Baudelaire

  8. Von Worten wird der Bauch nicht voll.

  9. Die Gesundheit zu erhalten: Nicht bis zur Sättigung essen, sich vor Anstrengungen nicht scheuen!

    Hippokrates von Kós

  10. Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt wie aus großen.

  11. Wer immer nur wartet, bis ein anderer ihm zum Essen ruft, wird oft nichts zu essen bekommen.

  12. Altes Fleisch gibt fette Suppen

  13. Arbeiten bringt Brot - faulenzen Hungersnot.

  14. Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.

  15. Der Mäßige, das ist eigentlich der wahre Feinschmecker und Genussmensch.

    Emanuel Wertheimer

  16. Moses hatte freilich auf Sinai lange gefastet, und da begreift sich sein Zorn beim Anblick eines Kalbes – von Gold

    Eugen von Vaerst

  17. Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich; daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.

    Jean-Baptiste Molière

  18. Trink und iß, Gottes nicht vergiß

  19. Die Ehe ist ein Vertrag, bei dem der Mann auf die Hälfte seiner Lebensmittel verzichtet, damit man ihm die andere Hälfte kocht;

    Franklin P. Jones

  20. Auch unser edles Sauerkraut, wir wollen's nicht vergessen. Ein Deutscher hat's zuerst gebaut, drum ist's ein deutsches Essen.

    Ludwig Uhland