Sprüche über Beruf
560 Sprüche — Seite 7
Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken
— Henry Thomas Buckle
Man fällt nicht über seine Fehler! Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.
— Kurt Tucholsky
Mediziner kann nur derjenige genannt werden, der als den letzten Zweck seines Strebens das Heilen betrachtet.
— Rudolf Virchow
Nicht alle seine Fähigkeiten soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden.
— Baltasar Gracián y Morales
Macht korrumpiert nicht. Furcht korrumpiert, vielleicht die Furcht vor dem Machtverlust.
— John Steinbeck
Wenn ich einen Sohn habe, so soll er etwas prosaisches werden, Jurist oder Seeräuber.
— Lord Byron
Man ist viel wert in der Welt, wenn man sein Fach versteht.
— Adolph Freiherr von Knigge
Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Der Handwerksmann, der's allzugut will machen, verdirbt aus Ehrgeiz die Geschicklichkeit.
— William Shakespeare
Das Geheimnis aller Erfinder ist, nichts für unmöglich anzusehen.
— Justus Freiherr von Liebig
Der Mensch sollte sich nie schämen, zuzugeben, dass er Unrecht hatte. Damit drückt er - in anderen Worten - nur aus, dass er heute klüger ist als gestern.
— Alexander Pope
Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.
— Rosa Luxemburg
Friseurgespräche sind der unwiderlegliche Beweis dafür, dass die Köpfe der Haare wegen da sind.
— Karl Kraus
Ein ausgesprochenes Nein wird akzeptiert und nicht übelgenommen. Ein verschwiegenes, durch spätere Nichthandlung erkennbares dagegen sehr.
— Else Pannek
Kraft erschöpft sich — du spürst es, wenn du sie verbraucht.
— Else Pannek
Warum klagen so viele, dass sie unterschätzt werden? Schlimmer ist doch das Gegenteil.
— Friedrich Georg Jünger
Die meisten Menschen verpassen Gelegenheiten, weil die im Overall daherkommen und nach Arbeit aussehen.
— Thomas Alva Edison
Ungerechtfertigtes Lob kann Schwache gefährden, ungerechter Tadel auch Starke vom rechten Weg ableiten.
— Georg Ebers
Wer die oberste Hand hat, verwendet sie selten zum Streicheln, sondern gebraucht sie lieber fest als Faust.
— Wilhelm Raabe
Der Mensch ist in der Gegenwart in Technik manchmal so vernarrt, dass ihn kaum der Verdacht befällt, ob sie ihn nicht zum Narren hält.
— Karl-Heinz Söhler