Sprüche über Glauben
592 Sprüche — Seite 10
Das ist die köstlichste der Gaben, die Gott dem Menschenherzen gibt, die eitle Selbstsucht zu begraben, indem die Seele glüht und liebt.
— Franz Emanuel August Geibel
Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.
— Friedrich von Schiller
Irgendwie, bewußt oder unbewußt, ist jeder Mensch auf der Suche nach Gott.
— Rainer Haak
Gott ist der Ursprung von allem; er ist der reinste Körper und seine Vorsehung durchdringt alles.
— Zenon von Kition
Der Glaube ist nimmermehr stärker und herrlicher, denn wenn die Trübsal und Anfechtung am größten ist
— Martin Luther
Die Leute leben und wirtschaften, als ob sie das wirkliche Christentum mit seinem ewigen Leben wenig oder gar nichts kümmerte
— Adolph Kolping
Der betende Mensch hält das Steuer der Weltgeschichte in seinen Händen.
— Johannes Chrysostomos
Gott ist heute mit uns. Genügt das nicht?
— Charles de Foucauld
Je frischer und kräftiger das kirchliche Leben, um so frischer, tiefer und kräftiger das Volksleben
— Adolph Kolping
Hoffnung ist nichts anderes als das Vertrauen auf die Endlosigkeit der göttlichen Liebe.
— Charles de Foucauld
Man müsste Gott selber sein, um Erfolge und Misserfolge unterscheiden zu können.
— Anton Tschechow
Es ist viel dringender erforderlich, die Seele als den Körper zu heilen, denn der Tod ist besser als ein schlechtes Leben.
— Epiktet
Religionen sterben, wenn sie sich als wahr erweisen. Die Wissenschaft ist das Archiv toter Religionen.
— Oscar Wilde
Ohne ein ganz persönliches Verhältnis zu Gott hat das Beten überhaupt keinen Sinn.
— Carl Hilty
Was wäre das Leben ohne Hoffnung!
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Der Glaube bringt genug Licht für diejenigen, die glauben wollen, und genug Schatten, um diejenigen mit Blindheit zu schlagen, die es nicht wollen.
— Blaise Pascal
Wir müssen bereit werden, uns von Gott unterbrechen zu lassen.
— Dietrich Bonhoeffer
Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.
— Friedrich von Schlegel
Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
— Christian Johann Heinrich Heine
Wir haben kein Recht zu fragen, warum Gott das, was er tut, so tut.
— John Henry Newman