gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Glauben

592 Sprüche — Seite 29

  1. Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen

    — Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  2. Wissen um unser Wissen ist Philosophie; Ergebenheit und Voraussetzung, wo wir zu wissen aufhören, Religion.

    — Rahel Varnhagen von Ense

  3. Allmächtiger Vater, gib uns die Gnade, so zu beten, dass wir Gehör verdienen.

    — Jane Austen

  4. Wem die Natur versagt, Genius oder Künstler zu sein, der kann und soll danach streben, zu den Heiligen zu gehören

    — Malwida von Meysenbug

  5. Kirchen gibt es hier genug. Aber fromme Augen sehe ich so wenig.

    — Paula Modersohn-Becker

  6. Die Saat der Liebe wird immer aufs Neue gesät in diesen heiligen Nächten, jene Saat, die einmal aufgehn soll als Ernte einem besseren Menschentum und der erlösten Kreatur.

    — Manfred Kyber

  7. Die äußerliche und unberechtigte Herrschaft der Kirche muss gebrochen werden, bevor die innerliche und berechtigte Herrschaft der Religion beginnen kann

    — Manfred Kyber

  8. Die Wissenschaft leitet uns Schritt für Schritt durch das ganze Ausmaß der Schöpfung, bis wir schließlich doch zu Gott gelangen.

    — Margarete von Valois

  9. Ein Stern, den Gott entzündet, ist jedes Menschen Herz.

    — Friedrich Julius Hammer

  10. Hätte man Verstand, brauchte man keine Gottheit; so aber macht man dich, Schicksal, zur himmlischen Göttin.

    — Juvenal

  11. Religion ist die philosophische Poesie der Welt. Bei ihrer Gestaltung waren die poetischen und philosophischen Kräfte des Menschen zugleich tätig. Sie zu missachten ist darum immer eine Rohheit.

    — August Pauly

  12. Das gehört auch zu den Wundern des Lebens, dass die Menschen das Größte, was sie besitzen, wieder vergessen können.

    — August Pauly

  13. Für die größten Tragödien, welche Leidenschaft und Niedertracht in der Welt aufführen, kann nur ein Gott den Humor aufbringen.

    — August Pauly

  14. Für viele sind Kirchen nur Versicherungsgesellschaften gegen Unfälle im Jenseits.

    — August Pauly

  15. Es ist das Gefühl, dass in diesem Weltmechanismus etwas Ewiglebendes enthalten sein muss, was sich in allen das Ganze erfassenden Menschenseelen zu der Vorstellung »Gott« gestaltet.

    — August Pauly

  16. Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.

    — August Pauly

  17. Das Reich Gottes ist weder Schwärmen noch schöngeistiges Genießen, sondern Wirken in Liebe und Weisheit, in Schönheit und Güte.

    — Friedrich Lienhard

  18. Wir selber, wir Menschen – das Göttliche in uns – müssen an unserem eigenen Teil vollbringen das schwere Werk der Verklärung und Vergeistigung dieser Erbmasse. Niemand befreit uns davon. Gott ist in …

    — Friedrich Lienhard

  19. Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.

    — Friedrich Lienhard

  20. Wer das irdische Leben nicht erst nimmt, nimmt Gott nicht ernst.

    — Hildegard Waach