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Sprüche über Glauben

592 Sprüche — Seite 12

  1. Wie nutzlos, durch dieses Leben zu wandern, wär's nicht die Brücke zu einem andern

    Friedrich von Bodenstedt

  2. Dem Tyrannen steht es wohl an, religiöse Ergebung zu predigen, und die, denen er auf Erden kein Plätzchen verstatten will, an den Himmel zu verweisen.

    Johann Gottlieb Fichte

  3. Ohne Gottheit gibt es für den Menschen weder Zweck, noch Hoffnung, nur eine zitternde Zukunft, ein ewiges Bangen vor jeder Dunkelheit.

    Jean Paul

  4. Das Leid ist die Feuerprobe des Christentums.

    Adolph Kolping

  5. Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das …

    Adolph Kolping

  6. Man verlässt Gott nicht, wenn man zu einem Hilfsbedürftigen geht, denn man findet ihn dort wieder

    Vinzenz von Paul

  7. Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Ohne die jenseitige Welt ist die diesseitige Welt ein trostloses Rätsel.

    August Strindberg

  9. Man sollte nicht ängstlich fragen: Was wird und kann noch kommen, sondern sagen: "Ich bin gespannt, was Gott jetzt noch mit mir vorhat".

    Selma Lagerlöf

  10. Der Glaube tröstet, wo die Liebe weint.

    Paul Verlaine

  11. Ich wäre am begierigsten, die Fehler der Engel zu wissen.

    Jean Paul

  12. Wir hören viel, aber wir hören erst eigentlich, wenn wir die wirren Stimmen haben sterben lassen, und nur noch eine spricht. Wir sehen viel, doch wir sehen erst eigentlich, wenn wir die wirren Lich …

    Eckhart von Hochheim

  13. Unser himmlischer Vater nimmt uns nie etwas fort, um uns arm zu machen.

    James Hudson Taylor

  14. Ich sammelte alle meine Gefühle in meinem Gebet.

    Fjodor M. Dostojewski

  15. Religion ist die Poesie der unpoetischen Menschen.

    Franz Grillparzer

  16. Gott will uns nicht durch eigene, sondern durch fremde Gerechtigkeit und Weisheit selig machen, durch eine Gerechtigkeit, die nicht aus uns kommt und aus uns wächst, sondern von anderswoher zu uns …

    Martin Luther

  17. Gott, inbrünstig möcht ich beten, doch der Erde Bilder treten immer zwischen dich und mich.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  18. Vielleicht wird der Himmel den Laien gehören, aber diese Welt gehört ganz bestimmt den Klerikern.

    George Moore

  19. Nur ja nicht die Gelegenheit versäumt, nur ja nicht zaghaft Gottes Werke beschaut! Sein mächtiger Arm kann und wird alle Wege ebnen, Hilfe spenden wunderbar.

    Adolph Kolping

  20. Bet' und arbeit', ruft die Welt. Bete kurz!, denn Zeit ist Geld. An die Türe pocht die Not Bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh