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Sprüche über Glauben

592 Sprüche — Seite 18

  1. Sinnlich beginnt der Mensch, dann denkt er, endlich glaubt er.

    Ludwig Börne

  2. Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Der Mensch, der sich vielen Glückes und seiner Schwäche bewusst ist, wird abergläubig, flüchtet zum Gebet.

    Georg Christoph Lichtenberg

  4. Nicht dem Menschen, der Gottheit nur geziemt die Rach' und Strafe.

    Christian Dietrich Grabbe

  5. Ein Geist, der auf zur Gottheit strebt, muß zwar vom Staube sich erheben: doch kann, wer nicht der Erde lebt, auch nicht vom Himmel leben.

    Johann Georg Jacobi

  6. Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  7. Das Genie ist die Macht, Gott der menschlichen Seele zu offenbaren.

    Franz Liszt

  8. Gott liebt den kleinen Mann. Er hat so viele von seiner Sorte gemacht.

    Abraham Lincoln

  9. Es gibt nur einen mächtigen Hebel der Zivilisation: die Religion.

    Johann Jakob Bachofen

  10. Du sollst zu stolz sein, Gott zu rufen, wenn du noch nicht am Ende deiner Menschenkräfte bist.

    Gorch Fock

  11. Müsste man statt Gebeten Geld emporsenden, fast alle wären Atheisten!

    Emanuel Wertheimer

  12. Nichts wirkt auf die ganze Umgebung eines Menschen beruhigender und anziehender als ein unerschütterliches Gottvertrauen.

    Rudolf von Tavel

  13. Das Gebet ist die Mutter und der Ursprung aller Seelenerhebung.

    Johannes Bonaventura

  14. Die geistige Freude ist das sicherste Merkmal der in uns wohnenden Gnade Gottes.

    Johannes Bonaventura

  15. Eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass Maria demjenigen ihre Hilfe versagt, der sie um Hilfe bittet und auf sie sein Vertrauen setzt.

    Johannes Bonaventura

  16. Beten heisst die Gnade des Heiligen Geistes aus der überschwenglich süssen Quelle der Heiligsten Dreifaltigkeit schöpfen.

    Johannes Bonaventura

  17. Wenn ein Mensch mit Gott gut steht, der steht wohl, wenn's übel geht; denn er kann die höchsten Gaben, Vater, Bruder, Tröster haben.

    Friedrich von Logau

  18. Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebenden ist es abscheulich

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Die Religion ist das Krankenhaus der Seelen, welche die Welt verwundet hat.

    Jean Antoine Petit-Senn

  20. Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen

    Justus Freiherr von Liebig