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Sprüche über Glauben

592 Sprüche — Seite 9

  1. Nichts wird so fest geglaubt wie das, was wir am wenigsten wissen

    Michel de Montaigne

  2. Ich würde lieber alle Fabeln der Legenden, des Talmud und des Koran glauben, als dass das Gefüge des Universums ohne einen Geist ist.

    Albert Camus

  3. Wer etwas wert ist, den machen Erfahrung und Unglück besser.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  4. Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.

    Johann Geiler von Kayserberg

  5. Wahre Religion besteht nicht nur in Worten, man muss sie in die Tat umsetzen.

    Don Bosco

  6. Bedenke, dass Du nur Schaupieler bist in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt.

    Epiktet

  7. Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott.

    Augustinus

  8. Wir sind alle schuldig, einander zu verzeihen, sofern wir wollen, dass Gott uns verzeiht.

    Ulrich Zwingli

  9. Die Bibel ist nicht antik, auch nicht modern, sie ist ewig.

    Martin Luther

  10. Wer meint, dass der Gottesdienst nur in der Kirche zu Hause ist, braucht eigentlich nicht in die Kirche zu gehen.

    John Henry Newman

  11. Die Liebe liebt das, was Gott liebt, und haßt das, was Gott haßt.

    Katharina von Siena

  12. Die Religion verbietet, mehr zu glauben, als sie lehrt.

    Joseph Joubert

  13. Der Glaube ist nur für manche unter uns zwingend, die Vernunft aber für alle.

    Henri Poincaré

  14. Der Glaube lässt uns begreifen, dass es etwas Unbegreifliches gibt.

    Anselm von Canterbury

  15. Heilig ist die Sternenzeit, öffnet alle Grüfte, strahlende Unsterblichkeit wandelt durch die Lüfte

    Gottfried Keller

  16. Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte - seien es theologische oder fromme Worte - sagen könnte, ist vorüber; ebenso die Zeit der Innerlichkeit und des Gewissens und das heißt eben di …

    Dietrich Bonhoeffer

  17. Im Unglauben liegt die größte denkbare Anstrengung des Menschen gegen seinen eigenen Instinkt und Geschmack.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  18. Es ist auch eine soziale Wahrheit, daß der Mensch nicht bloß vom Brote lebt, sondern des Wortes Gottes bedarf, um zu existieren.

    Adolph Kolping

  19. Eine christliche Gemeinde bildet ebensogut ein Ganzes wie eine Familie, deren Mitglieder sich in besonderer Weise lieben, mithin sich auch in aller Hinsicht helfen und fördern sollen

    Adolph Kolping

  20. Der Glaube ist nimmermehr stärker und herrlicher, denn wenn die Trübsal und Anfechtung am größten ist

    Martin Luther