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Sprüche über Glauben

592 Sprüche — Seite 14

  1. Da mir mein Sein so unbekannt, so steht es wohl in Gottes Hand, die führet mich so aus wie ein, so darf ich wohl getröstet sein.

    Ludwig Thoma

  2. Im Himmel ist ein Engel nichts Besonderes

    George Bernard Shaw

  3. Besser ein Zweifler, der manchmal glaubt, als ein Gläubiger, der nie zweifelt.

    Josef Bordat

  4. Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn's ihm gut geht, und eine, wenn's ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion.

    Kurt Tucholsky

  5. Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten

    Martin Luther

  6. Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes.

    Friedrich von Schiller

  7. Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht zagen, das Unvermeidliche mit Würde tragen. Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen, das Leben lieben und den Tod nicht scheuen, und fest an Gott und b …

    Karl Streckfuß

  8. Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.

    Karl Kraus

  9. Der Mensch ist vergänglich, wenn wir den einen Teil seines Wesens betrachten, nämlich seinen Leib, er ist unvergänglich in seinem anderen Wesensteil, der Seele.

    Dante Alighieri

  10. Gott ist weder gut noch vollkommen; wenn ich Gott gut nenne, so sage ich etwas ebenso Verkehrtes, als wenn ich das Weiße schwarz nennen würde.

    Eckhart von Hochheim

  11. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.

    Alfred Friedrich Delp

  12. Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue

    Carl Ludwig Schleich

  13. Gott will, dass der Mensch seinen Spaß hat.

    Theresia von Avila

  14. Wer seinen Glauben mit Gründen verteidigt, kann mit Gründen widerlegt werden.

    Rupert Johann Hammerling

  15. Herr, lasse uns niemals glauben, wir könnten alleine bestehen und bedüften deiner nicht.

    John Donne

  16. Das Wort Gottes ist frei; es will nicht Fesseln dulden durch Vorschriften des Menschen.

    Martin Luther

  17. Der Wissende weiß, daß er glauben muß.

    Friedrich Dürrenmatt

  18. Religion ist das letzte Ziel, wohin alle unsere Gedanken und Handlungen gehen müssen.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  19. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

    Karl Marx

  20. Gott ist dreifach von Person und doch einfach von Natur. Gott ist auch an allen Orten, und an jedem Ort ist Gott ganz. Das will so viel sagen, dass alle Orte ein Ort Gottes sind.

    Eckhart von Hochheim