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Sprüche über Wetter

50 Sprüche — Seite 11

Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.

  1. Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.

  2. Ist in einem schönen Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin.

  3. Wenn es zu Kunigunde friert, sie es noch vierzig Nächte spürt. (03. März)

  4. Ist im Januar dick das Eis, gibt's im Mai ein üppig Reis.

  5. Regnet's an St. Nikolaus, wird der Winter streng und graus. (06. Dez.)

  6. Trockener Nikolaus, milder Winter rund um das Haus. (06. Dez.)

  7. Fliesst zu St. Nikolaus noch der Birkensaft, kriegt der Winter keine Kraft. (06. Dez.)

  8. St. Nikolaus spült die Ufer aus. (06. Dez.)

  9. Nach St. Vitus ändert sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'. (15. Juni)

  10. Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.

  11. Der Wind dreht sich um St. Veit, da legt sich's Laub auf die andere Seit'. (15. Juni)

  12. Heiliger Veit, regne nicht, dass es uns nicht an Gerst' gebricht. (15. Juni)

  13. Wer dem Veit nicht traut, kriegt auch kein Kraut. (15. Juni)

  14. Wenn's St. Severin gefällt, bringt er die erste Kält'. (23. Okt.)

  15. Ursula will uns sagen, bald könnt' das Feld Schnee tragen. (21. Okt.)

  16. Barnabas macht, wenn er günstig ist, wieder gut, was verdorben ist. (11. Juni)

  17. Barnabas macht Bäum' und Dächer nass. (11. Juni)

  18. Ursula bringt's Kraut hinein, sonst schneien Simon und Juda drein. (21. Okt.)

  19. Ist's am Fortunatstag klar, so verheißt's ein gutes Jahr. (12. Juni)

  20. Regnet es an Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass. (11. Juni)