Sprüche über Wetter
520 Sprüche — Seite 11
Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.
Naturzitate über Wetter werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.
So viel Nebel im Märzen steigen, so viel sich Wetter im Sommer zeigen.
Friert es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muss. (27. Nov.)
Gießt der St. Gall wie aus einem Fass, ist der nächste Sommer nass. (16. Okt.)
Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.
Ist in einem schönen Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin.
Wenn es zu Kunigunde friert, sie es noch vierzig Nächte spürt. (03. März)
Ist im Januar dick das Eis, gibt's im Mai ein üppig Reis.
Regnet's an St. Nikolaus, wird der Winter streng und graus. (06. Dez.)
Fliesst zu St. Nikolaus noch der Birkensaft, kriegt der Winter keine Kraft. (06. Dez.)
Trockener Nikolaus, milder Winter rund um das Haus. (06. Dez.)
St. Nikolaus spült die Ufer aus. (06. Dez.)
Wenn im Juni Nordwind geht, kommt Gewitter oft recht spät.
St. Gerald - es wird kalt. (05. Dez.)
Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee. (04. Dez.)
Nach Barbara geht's frosten an, kommt's früher, ist nicht wohlgetan. (04. Dez.)
Schön zu St. Paul, füllt Tasche und Maul. (29. Juni)
Auf Peter und Paul klar, bringt ein gutes Jahr. (29. Juni)
Juli heiß - lohnt Müh' und Schweiß.
Peter und Paul hat Wasser im Maul. (29. Juni)
Ein nasser April verspricht der Früchte viel.