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Sprüche über Wetter

520 Sprüche — Seite 26

Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.

Naturzitate über Wetter werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.

  1. Man ehrt den Baum des Schattens wegen.

  2. Es ist kein Baum, der nicht zuvor ein Sträuchlein gewesen.

  3. Man muss um e i n e s Baumes willen nicht gleich den ganzen Wald ausrotten.

  4. Wenn die Birne reif ist, fällt sie vom Baum.

  5. Gerät der erste Wurf nicht, so fällt die Birne beim zweiten.

  6. Schöne Blumen steh'n nicht lang am Wege.

  7. Nicht alle Blumen taugen zum Sträußchen.

  8. Ist die Blüte abgefallen, so haut man darum den Baum nicht um.

  9. Wenn man den Brunnen verstopfen will, muss man die Quelle suchen.

  10. Der Kalendermacher macht den Kalender, aber unser Herrgott das Wetter.

  11. Wenn's dem Herrn Christus ins Grab regnet, gibt's einen trockenen Sommer.

  12. Den Sommer schändet kein Donnerwetter

  13. Donner im Winterquartal bringt Eiszapfen ohne Zahl

  14. Im Düstern maust die Katz am besten

  15. Wenn der Wind in einen Haufen Federn stößt, so sind sie bald zerstreut

  16. Zwei Blumen sind dem Zufriedenen mehr, als dem Unzufriedenen ein ganzer Garten voll.

  17. Aussaat bei regnerischem Wetter - des Unkrauts Gedeihen

  18. Auch die Sonne scheint in die Winkel und wird doch nicht schmutzig.

    Diogenes von Apollonia

  19. Der Nebel, wenn er steigend sich erhält, bringt Regen, doch klar Wetter wenn er fällt.

  20. Die Blume macht den Garten, nicht der Zaun