Sprüche über Wetter
520 Sprüche — Seite 19
Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.
Naturzitate über Wetter werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.
St. Eulalia im Sonnenschein, bringt viel Apfel und Apfelwein. (12. Feb.)
St. Valentin friert's Rad mitsamt der Mühle ein. (14. Feb.)
Kalter Valentin - früher Lenzbeginn. (14. Jan.)
Regnet es an St. Valentin, ist die halbe Ernte hin. (14. Feb.)
Hat's zu St. Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren. (14. Feb.)
Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage. (18. Feb.)
Friert's um Simeon ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich. (18. Feb.)
Hat's in der Petersnacht gefroren, lässt uns der Frost dann ungeschoren. (22. Feb.)
Ist an Petrus das Wetter schön, dann kann man bald Kohl und Erbsen sä'n. (22. Feb.)
Wenn Petri die Bäche sind offen, wird auch kein Eis mehr auf ihnen getroffen. (22. Feb.)
St. Mattheis bricht's Eis, hat er keins, so macht er eins. (24. Feb.)
St. Matheis wirft einen großen Stein ins Eis. (24. Feb.)
Taut es vor und auf Mattheis, geht kein Fuchs mehr übers Eis. (24. Feb.)
Hat Matheis seine Hack' verloren, wird erst St. Joseph das Eis durchbohren. (24. Feb.)
Wenn sich St. Walburgis zeigt, der Birnensaft nach oben steigt. (25. Feb.)
Alexander und Leander bringen Märzluft miteinander. (26. Feb.)
War der Romanus hell und klar, bedeutet das ein gutes Jahr. (28. Feb.)
Lichtmess im Schnee - Palmsonntag im Klee.
Viel Regen im Februar - viel Sonne das ganze Jahr.
Singt die Lerch im Hornung hell, geht es dem Bauern um das Fell.