Sprüche über Wetter
520 Sprüche — Seite 21
Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.
Naturzitate über Wetter werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.
Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag. (19. März)
Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich den Sommer lang. (20. März)
Auf St. Benedikt achte wohl, dass man Hafer säen soll. (21. März)
St. Benedikt den Garten schmückt. (21. März)
Soll das Korn gar üppig stehen so soll man es zu St. Benedikt säen. (21. März)
Weht kalter Wind am Ottotag, das Wild noch vier Wochen Eicheln mag. (23. März)
Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet. (25. März)
Ist Maria schön und klar, naht die ganze Schwalbenschar. (25. März)
Schöner Verkündigungsmorgen befreit von vielen Sorgen. (25. März)
Ist Marien schön und helle, gibt es viel Obst auf alle Fälle. (25. März)
Um Ludger draussen feucht, dann bleiben auch die Kornböden leicht. (26. März)
Wie St. Berthold gesonnen, so der Frühling wird kommen. (29. März)
Donnert's im März, schneit's im Mai.
Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.
März ohne Schnee tut den Saaten weh.
St. Ambrosius man Zwiebeln säen muss. (04. April)
Ist St. Vinzenz Sonnenschein, gibt es vielen guten Wein. (05. April)
Ist's um Amandus schön, wird der Sommer keine Dürre seh'n. (08. April)
Wenn's viel regnet am Amandustag, ein dürrer Sommer folgen mag. (08. April)
Am Tiburtiustag, alles grünen mag. (14. April)