Sprüche über Wetter
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Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.
Naturzitate über Wetter werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.
Wer dem Veit nicht traut, kriegt auch kein Kraut. (15. Juni)
Heiliger Veit, regne nicht, dass es uns nicht an Gerst' gebricht. (15. Juni)
Der Wind dreht sich um St. Veit, da legt sich's Laub auf die andere Seit'. (15. Juni)
Nach St. Vitus ändert sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'. (15. Juni)
Im November wässere die Wiesen, soll das Gras da reichlich spriesen.
Kommen die Bienen nicht heraus, ist's mit dem schönen Wetter aus.
Je mehr die Maikäfer verzehren, je mehr wird die Ernte bescheren.
Märzenferkel, Märzenfohlen, alle Bauern haben wollen.
Kommen die Fische früh ans Licht, trau den Tag dem Wetter nicht.
Wohl hundertmal schlägt das Wetter um, das ist des Aprils Privilegium
Marientau macht grüne Au
Das Alter ermangelt der Güte, wie das trockene Wetter des Taus.
Sieh doch den Wettersturm am Himmel, sieh doch die Wolken um die Höhn! Ich aber sag: das geht vorüber, und auf den Abend wird es schön.
— Cäsar Flaischlen
Schöne Äpfel sind auch wohl sauer.
Einen bösen Ast soll man leiden des Baumes willen.
Wer dem Bächlein nachgeht, kommt zu dem Brunnen.
Viele Bächlein machen auch einen Strom.
Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.
Krumme Bäume tragen so viel Obst als die geraden.
Große Bäume tragen mehr Schatten als Früchte.