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Sprüche über Wetter

520 Sprüche — Seite 17

Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.

Naturzitate über Wetter werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.

  1. Oktobergewitter sagen beständig, der kommende Winter sei wetterwendig.

  2. Ist der Oktober kalt und klar, erfrieren die Raupen für's nächste Jahr.

  3. Cäcilia im weißen Kleid, erinnert an die Winterzeit. (22. Nov.)

  4. Dem heiligen Klemens traue nicht, denn selten hat er ein mild' Gesicht. (23. Nov.)

  5. St. Klemens uns den Winter bringt.

  6. Der Konrad und auch die Kathrein, die knien sich bald in den Dreck hinein. (26. Nov.)

  7. Noch niemals stand ein Mühlenrad an Konrad, weil er immer Wasser hat. (26. Nov.)

  8. Hält St. Andrä den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück. (30. Nov.)

  9. Wirft herbei Andrä Schnee, so tut's dem Korn und Weizen weh. (30. Nov.)

  10. Es verrät dir die Andreasnacht, was wohl so das Wetter macht. (30. Nov.)

  11. Hat Martin einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart. (11. Nov.)

  12. Donnert's ins blattlose Holz, dann schneit's ins Laub.

  13. Ziehen die Spinnen ins Gemach, kommt gleich der Winter nach.

  14. Fabian im Nebelhut, tut den Bäumen gar nicht gut. (20. Jan.)

  15. Sturm und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan. (20. Jan.)

  16. Tanzen Fabian schon die Mücken, muss man den Kühen das Futter bezwicken. (20. Jan.)

  17. An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an. (20. Jan.)

  18. Um Fabian und Sebastian, da nimmt auch der Tauber die Taube an. (20. Jan.)

  19. Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund. (21. Jan.)

  20. Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag. (21. Jan.)