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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 13

  1. Schlechte Bücher taugen auch guten zu der Gegenprobe: Finst'res macht, dass jedermann desto mehr das Lichte lobe.

    Friedrich von Logau

  2. Von allen Werken der Literatur Schönheit oder ein moralisches Ziel zu verlangen, wäre dasselbe, wie von jedem Staatsbürger makellosen Lebenswandel und Bildung zu verlangen.

    Alexander Puschkin

  3. Bücher haben viele treffliche Eigenschaften für die, die sie zu wählen wissen.

    Michel de Montaigne

  4. Ich greife nicht gern nach neuen Büchern, weil mir die alten mehr Kern und Kraft zu haben scheinen.

    Michel de Montaigne

  5. Dein Schöpfer hat dir den besten Schatz gegeben, einen lebendigen Schatz, deinen Verstand!

    Hildegard von Bingen

  6. Die Bücher der Alten sind für die Autoren, die neuen für die Leser geschrieben.

    Charles-Louis de Montesquieu

  7. Der Geist ist kein Behälter den man füllt, sondern ein Feuer, das man nährt.

    Plutarch

  8. Unsere schulische Bildung ignoriert auf viele Arten die Regeln einer gesunden Entwicklung

    Elizabeth Blackwell

  9. Autorität ohne Weisheit ist wie eine schwere Axt ohne Schneide: eher geeignet für einen dumpfen Schlag als für einen glatten Schnitt.

    Anne Bradstreet

  10. Die Lektüre der "großen Werke" oder der angeblich großen Werke führt zu dem Glauben, man könne weiterkommen als sie. Die Lektüre der anderen, man könne ohne sie auskommen.

    Henry de Montherlant

  11. Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.

    Aristoteles

  12. Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.

    Friedrich Nietzsche

  13. Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben in zwanzig Jahren gewährt.

    Oscar Wilde

  14. Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

    Marcus Tullius Cicero

  15. Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum erstenmal genießt.

    Friedrich Nietzsche

  16. Bei jungen Frauen ersetzt die Schönheit den Geist, bei alten der Geist die Schönheit.

    Charles-Louis de Montesquieu

  17. Die Klugheit ist oft so lästig wie ein Nachtlicht im Schlafzimmer.

    Ludwig Börne

  18. Du hättest recht, wenn die Dummheit eine Geistesschwäche wäre. Leider ist sie aber eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen …

    Johann Nepomuk Nestroy

  19. Über den Einwand eines Gescheiten lässt sich streiten; über der Entgegnung eines Dummen muß man verstummen.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  20. Es gibt nur ein einziges Gut für den Menschen: die Wissenschaft. Und nur ein einziges Übel: die Unwissenheit.

    Aristoteles