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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 18

  1. Ehrgeiz muss in Einklang mit einer natürlichen Fähigkeit stehen, sonst ist er grässlich.

    Martin Kessel

  2. Das Staunen ist eine Sehnsucht nach dem Wissen.

    Thomas von Aquin

  3. Die menschliche Dummheit ist international

    Kurt Tucholsky

  4. Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Geliehene Bücher wiedergeben, wird oft versäumt von Jungen und Alten. Denn leichter ist es,die Bücher selber, als was drin steht zu behalten.

    Otto Banck

  6. Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet.

    Jean-Baptiste Molière

  7. Es ist das Interessante an Büchern, über denen man eigentlich den Verstand verlieren müsste, dass man durch sie vielmehr an Verstand gewinnt.

    Christian Morgenstern

  8. Alle Bücher lassen sich in zwei Klassen einteilen: In Bücher der Stunde und Bücher für alle Zeiten.

    John Ruskin

  9. Kürzen soll man die mittelmässigen Werke; an der Spitze eines guten Buches habe ich noch niemals eine langweilige Vorrede gefunden.

    Marquis de Vauvenargues

  10. Wirkliches Lesen setzt echte Empfänglichkeit voraus, ein Geschenk, das der Leser dem Autor darbringt.

    Sören Kierkegaard

  11. Viel muss man lesen, nicht vielerlei... ich meine nicht Vieles, sondern viel: ein Weniges, aber mit Fleiß

    Gotthold Ephraim Lessing

  12. Man pflegt in einem wichtigen Werk zu blättern, ehe man es ernstlich zu lesen anfängt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  13. Es gibt wirklich sehr viele Menschen, die bloß lesen, damit sie nicht denken dürfen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  14. Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will.

    Wilhelm Hauff

  15. Ein anregendes Buch – eine Speise, die hungrig macht.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Ein Buch ist dem Verfasser, was den Schönen ihr Bild im Spiegel ist.

    Jean Paul

  17. Der Hauptzweck der Ausbildung besteht nicht im Lernen, sondern im Vergessen.

    Gilbert Keith Chesterton

  18. Der Weg des Geistes ist der Umweg.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  19. Jeder ist überzeugt, er könne Bücher kritisieren, nur weil er lesen und schreiben gelernt hat.

    William Somerset Maugham

  20. Heute aber ist die herrschende Vorstellung, dass jeder Mensch eine Masse von Notizen in seinem Kopf herumtragen soll, und das nennt man dann allgemeine Bildung.

    Heinrich von Treitschke