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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 14

  1. Über den Einwand eines Gescheiten lässt sich streiten; über der Entgegnung eines Dummen muß man verstummen.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  2. Ein Buch wird doch immer erst gefunden, wenn es verstanden wird.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.

    Carmen Sylva

  4. Das menschliche Wissen ist dem menschlichen Tun davongelaufen, das ist unsere Tragik. Trotz aller unserer Kenntnisse verhalten wir uns immer noch wie die Höhlenmenschen von einst.

    Friedrich Dürrenmatt

  5. Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.

    Arthur Schopenhauer

  6. Ein Mensch ohne Wissenschaft ist wie ein Soldat ohne Degen, wie ein Acker ohne Regen, er ist wie ein Wagen ohne Räder, wie ein Schreiber ohne Feder; Gott selbst mag die Eselsköpfe nicht leiden.

    Abraham a Sancta Clara

  7. Die Kunst der Weisheit besteht darin, zu wissen, was man übersehen muss.

    William James

  8. Gesunder Menschenverstand in ungewöhnlichem Maße ist das, was die Welt Weisheit nennt

    Samuel Taylor Coleridge

  9. Die Welt allein bildet einen vollkommenen Menschen nicht. Das Lesen der besten Schriftsteller muss dazu kommen.

    Gotthold Ephraim Lessing

  10. Wissen ist gut, doch Können ist besser.

    Franz Emanuel August Geibel

  11. Das intellektuelle Talent stört oft wie ein Schnupfen die natürlichen Sinne und hindert sie, den Feind zu riechen.

    Emil Gött

  12. Ein Verstand, der die Füße in einem Sack von Vorurteilen stecken hat, der kann nicht nach dem Ziel laufen

    Bettina von Arnim

  13. Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus

    Herbert George Wells

  14. Der einfachste Schüler ist heute mit Tatsachen vertraut, für die Archimedes sein Leben geopfert hätte.

    Ernest Renan

  15. Sein und Wissen ist ein uferloses Meer: Je weiter wir vordringen, um so unermesslicher dehnt sich aus, was noch vor uns liegt; jeder Triumph des Wissens schließt hundert Bekenntnisse des Nichtwissen …

    Isaac Newton

  16. Erst der Wissende darf es sich leisten, auf alle Vorurteile hinabzusehen.

    Graf Hermann Keyserling

  17. Jeder, der seinen Geist zeigen will, lässt merken, dass er auch reichlich vom Gegenteil hat

    Friedrich Nietzsche

  18. Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf

    Oscar Wilde

  19. Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen

    Ernest Miller Hemingway

  20. Der Narr stolpert über den Abgrund, in den der Weise regelrecht hineinfällt.

    Joseph Victor von Scheffel