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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 17

  1. Der Mann hatte so viel Verstand, dass er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.

    Georg Christoph Lichtenberg

  2. Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen, und 50, um schweigen zu lernen.

    Ernest Miller Hemingway

  3. Bücher, die man sich vornimmt, im reifen Alter zu lesen, gleichen Orten, an denen man alt werden möchte.

    Joseph Joubert

  4. Maß in Büchern, Gedanken und Stil üben auf den Geist denselben guten Eindruck aus, den ein ruhiges Antlitz auf unsere Augen und unsere Stimmung macht.

    Joseph Joubert

  5. Bücher machen ist ein Handwerk wie Uhren machen, und zu einem Schriftsteller gehört mehr als nur Geist.

    Jean de la Bruyère

  6. Man kann keine große Seele oder keinen einigermaßen scharfen Verstand ohne einige Leidenschaft für das Schrifttum haben.

    Marquis de Vauvenargues

  7. Das Lesen der guten Bücher gleicht einer Unterhaltung mit ihren Verfassern, als den besten Männern vergangener Zeiten, und zwar einer auserlesenen Unterhaltung, in welcher sie uns nur ihre besten Geda …

    René Descartes

  8. Früher war der Mensch Herr seines Wissens. Heute ist das Wissen sein Gebieter.

    John Steinbeck

  9. Denken lernt man nicht an Regeln zum Denken, sondern an Stoff zum Denken.

    Jean Paul

  10. Wir können nun einmal nicht alle Genies sein, die Genies sind die Luxus-Personen der Menschheit.

    Bogumil Goltz

  11. Lehre und lerne das Beste.

    Thales von Milet

  12. Wie vernünftige Menschen oft sehr dumm sind, so sind die Dummen manchmal sehr gescheit.

    Christian Johann Heinrich Heine

  13. Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.

    Joachim Ringelnatz

  14. Klugheit ist oft lästig wie ein Nachtlicht im Schlafzimmer.

    Ludwig Börne

  15. Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht.

    Thomas Carlyle

  16. Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf: mit einem guten Herzen spielt man nicht Schach.

    Nicolas Chamfort

  17. Es gibt keine wichtigere Sorge in der Schule als die, den Geist der Wahrheit und des Vertrauens in ihren Räumen zu erhalten. Er will aber nur wohnen, wo zugleich der Geist der Freiheit wohnt.

    Friedrich Paulsen

  18. Das Buch der Geschichte findet mannigfaltige Auslegungen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  19. Dass der Verstand erst mit den Jahren kommt, sieht man nicht eher ein, als bis der Verstand und die Jahre da sind.

    Jean Paul

  20. Von den jedermann bekannten Büchern muss man nur die allerbesten lesen, und dann lauter solche, die fast niemand kennt, deren Verfasser aber sonst Männer von Geist sind.

    Georg Christoph Lichtenberg