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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 11

  1. Die Dauer aller Bücher wird weder durch freundschaftliche, noch feindliche Bemühungen bestimmt, sondern durch ihr eigenes spezifisches Gewicht oder durch den inneren Wert ihres Inhaltes für den unwand …

    Ralph Waldo Emerson

  2. Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag.

    Thomas Babington Macaulay

  3. Gute Bücher sind die großen Schätze des Menschengeschlechts. Das beste, was je gedacht und erfunden wurde, bewahren sie aus einem Jahrhundert in das andere; sie verkünden, was einst auf Erden leben …

    Gustav Freytag

  4. Der Verkehr mit den großen Geistern der Vergangenheit durch ihre Bücher ist einer der edelsten Genüsse. Wir leben mit ihnen wie mit Freunden, wir bewundern und lieben sie, als wenn sie leibhaftig un …

    Gustav Freytag

  5. Die Tragödie der Wissenschaft - das Erschlagen einer schönen Hypothese durch eine hässliche Tatsache.

    Thomas Henry Huxley

  6. Man kann nicht alles wissen, muss sich aber in allem zu helfen wissen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  7. Obwohl den meisten Menschen die Vernunft bis zu einem bestimmten Grade zugänglich ist und sie z. B. zu zählen vermögen, wenden sie sie doch im alltäglichen Leben nur sehr wenig an.

    Thomas Hobbes

  8. Durch Wissen kommt der Mensch zur Menschlichkeit.

    Hafis

  9. Es ist zweierlei, Verstand empfangen haben, und den Verstand, den man empfangen hat, auch anzuwenden gelernt haben.

    Dorothea Christiane Erxleben

  10. Die Erfindung der Buchdruckerkunst ist das größte Ereignis der Weltgeschichte.

    Victor-Marie Hugo

  11. Unser Wissen ist nicht vorhanden, wenn es nicht benutzt wird.

    Igor Strawinski

  12. Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.

    François de la Rochefoucauld

  13. Wenn ein Buch weder dem Geist zu nützlichen Betrachtungen, noch dem Herzen zu guten Entschließungen Gelegenheit gibt, ist es ein unnützes Buch.

    Gotthold Ephraim Lessing

  14. Es ist gut, wenn das Herz naiv ist, aber nicht der Kopf.

    Anatole France

  15. Der Geist des engstirnigen Menschen ist wie die Pupille des Auges. Je mehr Licht man darauf fallen lässt, um so mehr zieht er sich zusammen.

    Oliver Wendell Holmes

  16. Kleinlichkeit ist das Zeichen unserer Tage. Nicht auf den Geist, nicht auf das Innere, Große, Ideale wird geschaut, sondern auf den Buchstaben, auf Wissensanhäufung.

    Friedrich Lienhard

  17. Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Aus den Stellen, die jemand in Büchern anstreicht, kann man auf sein Bedürfnis oder auf sein Steckenpferd schließen.

    Ernst von Feuchtersleben

  19. Wenn man einen plattdeutschen Bauern französisch lehrt und er macht deutsch daraus, so ist es englisch.

    August Pauly

  20. Es gibt Dinge, die sind unbekannt und es gibt Dinge, die sind bekannt, dazwischen gibt es Türen

    William Blake