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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 4

  1. Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so …

    Henri Poincaré

  2. Wenn Torheit täte weh, o welch erbärmlich Schrei´n würd’ in der ganzen Welt in allen Häusern sein!

    Friedrich von Logau

  3. Die Klugheit eines Menschen läßt sich aus der Sorgfalt ermessen, womit er das Künftige oder das Ende bedenkt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  4. Bemühe dich, nicht alles wissen zu wollen, sonst lernst du gar nichts.

    Demokrit

  5. Die geistige Unterwerfung beginnt mit der Übernahme der Fragestellung

    Friedrich Georg Jünger

  6. Höchste Geistes- und Seelenbildung bekundet es, alles in seiner Muttersprache sagen zu können.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  7. Wenn wir Genies wollen, müssen wir uns mit ihrer Unbequemlichkeit abfinden, und das ist etwas, was die Welt nie tun wird. Sie wünscht sich Genies, will aber, dass sie sich genau wie der Durchschnitt b …

    George Moore

  8. Geistiges Leben läßt sich nicht mit körperlichem Maß messen.

    Leo Tolstoi

  9. Die Klugheit gibt nur Rat, die Tat entscheidet.

    Franz Grillparzer

  10. Unsere Hochschulen sind Volksküchen, in welchen die meisten durch die Lebensnot ohne Hunger zum Essen gezwungen werden.

    August Pauly

  11. Dreierlei ist notwendig für ein gutes Buch: Talent, Kunst und Handwerk, das heißt Natur, Gesundheit und Übung

    Joseph Joubert

  12. Wenige Menschen können denken, aber alle wollen eine Meinung haben.

    George Berkeley

  13. Wäre ich nie ein Narr gewesen, wo nähm ich jetzt die Weiheit her?

    Rudolf Otto Hermann Presber

  14. Unwissen ist die einzige Tragödie des Daseins. Es gibt keine andere. Wenn jeder wüsste, was er zu wissen hätte, wäre die Welt erlöst!

    Peter Altenberg

  15. Es kommt nicht auf die Menge, sondern auf den Wert der Bücher an. Man schaffe sich daher so viele Bücher an, als genug ist, aber keine des bloßen Prunks wegen.

    Seneca

  16. Der Mensch sollte lesen, wozu es ihn gerade treibt; was er nur aus Pflichtgefühl liest, wird ihm wenig nützen.

    François de la Rochefoucauld

  17. Bildung ist das, was die meisten empfangen, viele weitergeben und wenige haben.

    Karl Kraus

  18. Wenn ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir davon Bücher. Wenn dann noch etwas übrig ist, kaufe ich mir Essen und Kleidung.

    Erasmus von Rotterdam

  19. Möchte man alles wissen, könnte man auch versuchen, den Wind zu fangen.

    Eckhart von Hochheim

  20. Die meisten Studenten lernen nicht, um Einsicht zu erlangen, sondern um schwätzen zu können

    Arthur Schopenhauer