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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 6

  1. Die besten Bücher sind nicht die, die uns satt, sondern die, die uns hungrig machen, hungrig auf das Leben.

    — Gorch Fock

  2. Ein Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muss jeder haben, was er ordentlich versteht.

    — Gustav Freytag

  3. Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen

    — Matthias Claudius

  4. Klugheit und Güte ziehen es vor, ohne Maske aufzutreten.

    — Arthur Schnitzler

  5. Der Weise ohne Humor ist undenkbar, weil er weiß, dass es Wissen über dem Verstande gibt.

    — Carl Ludwig Schleich

  6. Geist zu haben hat den großen Nachteil, dass man fortgesetzt genötigt ist, ihn an halbe Narren zu verschwenden.

    — Stendhal

  7. Das Wort Esel, wenn's zurück gelesen wird, so heißt es lese; wahr ist, wenn jemand kein unverständiger Esel bleiben will, so muss er Bücher lesen.

    — Abraham a Sancta Clara

  8. Ein Buch, das nicht wert ist, zweimal gelesen zu werden, ist auch nicht würdig, dass man's einmal liest.

    — Jean Paul

  9. Ich beneide die Dummen um ihre Tollkühnheit: Sie sprechen den ganzen Tag.

    — Michel de Montaigne

  10. Der Zufall bevorzugt den vorbereiteten Geist.

    — Louis Pasteur

  11. Ein Kind bilden ist die erlesenste Aufgabe die nur irgendjemand haben kann.

    — Peter Hille

  12. Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.

    — Anselm Feuerbach

  13. Wissenschaft besteht aus Fakten wie ein Haus aus Backsteinen, aber eine Anhäufung von Fakten ist genausowenig Wissenschaft wie ein Stapel Backsteine ein Haus ist.

    — Henri Poincaré

  14. Die Leute, die den Reim für das wichtigste in der Poesie halten, betrachten die Verse wie Ochsen-Käufer von hinten.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  15. Ich finde und habe immer gefunden, dass sich ein Buch gerade vorzugsweise zu einem Geschenk eignet.

    — Wilhelm von Humboldt

  16. Ein Buch ist ein Druckwerk, aus dem Leser gewöhnlich etwas ganz anderes herauslesen, als der Autor hineingeschrieben hat.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  17. Die Gelegenheit bedarf eines bereiten Geistes.

    — Louis Pasteur

  18. Bücher haben viel Angenehmes für die, welche die richtigen aussuchen können, aber ohne Schweiß kein Preis.

    — Michel de Montaigne

  19. Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest, um zu leben.

    — Gustave Flaubert

  20. Bücher sind die Vermächtnisse, die ein großer Geist der Menschheit hinterläßt.

    — Joseph Addison