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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 12

  1. Ein Weltmann weiß seine Bildung zu verbergen

    — François de la Rochefoucauld

  2. Eine falsche Allgemeinbildung und damit die Verflachung der Bildung haben dazu geführt, dass jeder jedes zu können glaubt

    — Kurt Tucholsky

  3. Halbes Studium ist gefährlicher als die rohe Unbefangenheit des Talents

    — Otto Ludwig

  4. Aus den Stellen, die jemand in Büchern anstreicht, kann man auf sein Bedürfnis oder auf sein Steckenpferd schließen.

    — Ernst von Feuchtersleben

  5. Der Geist des engstirnigen Menschen ist wie die Pupille des Auges. Je mehr Licht man darauf fallen lässt, um so mehr zieht er sich zusammen.

    — Oliver Wendell Holmes

  6. Kleinlichkeit ist das Zeichen unserer Tage. Nicht auf den Geist, nicht auf das Innere, Große, Ideale wird geschaut, sondern auf den Buchstaben, auf Wissensanhäufung.

    — Friedrich Lienhard

  7. Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen

    — Johann Wolfgang von Goethe

  8. Wenn man einen plattdeutschen Bauern französisch lehrt und er macht deutsch daraus, so ist es englisch.

    — August Pauly

  9. Bücher haben, genau wie Menschen, ihren Erfolg oft ihrem Titel zu verdanken.

    — Peter Sirius

  10. Es ist gut, wenn das Herz naiv ist, aber nicht der Kopf.

    — Anatole France

  11. Ein Narr sieht nicht denselben Baum, den ein Weiser sieht

    — William Blake

  12. Schulbildung überlädt in den meisten Menschen so sehr den Acker mit Schutt, dass keine Gedanken mehr darauf wachsen können.

    — August Pauly

  13. Es gibt Dinge, die sind unbekannt und es gibt Dinge, die sind bekannt, dazwischen gibt es Türen

    — William Blake

  14. Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken, durch der Jahrhunderte Strom trägt ihn das redende Blatt.

    — Friedrich von Schiller

  15. Triebe der Narr seine Dummheiten auf die Spitze, würde er weise werden

    — William Blake

  16. Ein sicheres Zeichen von einem guten Buch ist, wenn es einem immer besser gefällt, je älter man wird.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  17. Der Geist ist kein Behälter den man füllt, sondern ein Feuer, das man nährt.

    — Plutarch

  18. Dein Schöpfer hat dir den besten Schatz gegeben, einen lebendigen Schatz, deinen Verstand!

    — Hildegard von Bingen

  19. Schlechte Bücher taugen auch guten zu der Gegenprobe: Finst'res macht, dass jedermann desto mehr das Lichte lobe.

    — Friedrich von Logau

  20. Unsere schulische Bildung ignoriert auf viele Arten die Regeln einer gesunden Entwicklung

    — Elizabeth Blackwell