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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 12

  1. Der große Feind der Wissenschaft ist nicht der Irrtum, sondern die Faulheit.

    Henry Thomas Buckle

  2. Wenn die Meister aufhören zu lehren, werden die Schüler endlich lernen können.

    Charles-Louis de Montesquieu

  3. Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt, und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Lesen ist die Schwierigkeit, ein Land fremder Phantasie mit eigenen Gedanken zu bevölkern.

    Kurt Tucholsky

  5. Die Bücher der Alten sind für die Autoren, die neuen für die Leser geschrieben.

    Charles-Louis de Montesquieu

  6. Schlechte Bücher taugen auch guten zu der Gegenprobe: Finst'res macht, dass jedermann desto mehr das Lichte lobe.

    Friedrich von Logau

  7. Schulbildung überlädt in den meisten Menschen so sehr den Acker mit Schutt, dass keine Gedanken mehr darauf wachsen können.

    August Pauly

  8. Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag.

    Thomas Babington Macaulay

  9. So manches papierene Denkmal hat mehr Bestand als ein Denkmal aus Erz.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  10. Die Dauer aller Bücher wird weder durch freundschaftliche, noch feindliche Bemühungen bestimmt, sondern durch ihr eigenes spezifisches Gewicht oder durch den inneren Wert ihres Inhaltes für den unwand …

    Ralph Waldo Emerson

  11. Die Lektüre der "großen Werke" oder der angeblich großen Werke führt zu dem Glauben, man könne weiterkommen als sie. Die Lektüre der anderen, man könne ohne sie auskommen.

    Henry de Montherlant

  12. Erst durch das Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann.

    Wilhelm Raabe

  13. Der Geist ist kein Behälter den man füllt, sondern ein Feuer, das man nährt.

    Plutarch

  14. Die Lust zur Lektüre bedeutet einen Austausch von langweiligen Stunden, wie man sie so oft im Leben hat, gegen köstliche Stunden.

    Charles-Louis de Montesquieu

  15. Dein Schöpfer hat dir den besten Schatz gegeben, einen lebendigen Schatz, deinen Verstand!

    Hildegard von Bingen

  16. Die Tragödie der Wissenschaft - das Erschlagen einer schönen Hypothese durch eine hässliche Tatsache.

    Thomas Henry Huxley

  17. Der Verkehr mit den großen Geistern der Vergangenheit durch ihre Bücher ist einer der edelsten Genüsse. Wir leben mit ihnen wie mit Freunden, wir bewundern und lieben sie, als wenn sie leibhaftig un …

    Gustav Freytag

  18. Um mit Nutzen zu lesen, muss man seine Aufmerksamkeit bis zu dem Grade anspannen, dass man die Gedanken wie etwas mit leiblichen Augen Angeschautes vor sich sieht.

    Joseph Joubert

  19. Es ist unmöglich, sehr gebildet zu werden, wenn man nur liest, was gefällt.

    Joseph Joubert

  20. Wenn euch eine Lektüre das Herz erhebt, wenn sie euch zu edlen, tapfernen Empfindungen erfreut, dann braucht ihr kein weiteres Kriterium: das Werk ist gut

    Jean de la Bruyère