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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 16

  1. Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.

    Anselm Feuerbach

  2. Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.

    François de la Rochefoucauld

  3. Der Leser kann sich keiner Illusion hingeben, wenn sie der Schriftsteller im Augenblicke der Schöpfung nicht selbst erlebt hat.

    Honoré de Balzac

  4. Man liest viel zu viel geringe Sachen, womit man die Zeit verdirbt, und wovon man weiter nichts hat. Man sollte eigentlich immer nur das lesen, was man bewundert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Ein Buch hat oft auf eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben.

    Johann Gottfried Herder

  6. Die Dummheit ist etwas Unumstößliches. Nichts geht gegen sie an, ohne an ihr zu zerschellen.

    Gustave Flaubert

  7. Einst war die Seltenheit der Bücher den Fortschritten der Wissenschaft nachteilig, jetzt ist es deren Überzahl, die verwirrt und eigenes Denken verhindert

    Karl Julius Weber

  8. Den wirklich gelehrten Menschen geht es wie den Kornhalmen auf dem Felde: Sie wachsen frisch auf und richten den Kopf gerade und stolz in die Luft, solange die Ähren noch leer sind. Sobald sie angesch …

    Michel de Montaigne

  9. Die zwei Weisesten der Menschen, Sokrates und Christus, schrieben keine Bücher.

    Karl Julius Weber

  10. Jede Stufe der Bildung fängt mit Kindheit an. Daher ist der am meisten gebildete Mensch dem Kind so ähnlich.

    Novalis

  11. Es ist lästig, bei selbstverständlichen Dingen noch Beweise zu liefern.

    Dante Alighieri

  12. Wissen ist kostbar für uns, denn wir werden nie Zeit haben, es zu vollenden.

    Rabindranath Tagore

  13. Bücher sind die treusten Tröster, Bücher sind bessere Freunde als Menschen, denn sie reden nur, wenn wir wollen und schweigen, wenn wir anderes vorhaben. Sie geben immer und fordern nie.

    Karl Friedr. Hieronymus Freiherr v. Münchhausen

  14. Wissen ist Macht, Gewissen deren Kontrolle.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  15. Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.

    Friedrich der Große

  16. Kein Wunder, dass uneheliche Kinder gemeiniglich die besten Köpfe sind. Sie sind die Folge einer geistreichen Stunde, die ehelichen oft der Langeweile.

    Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere

  17. Bildung ist jenseits aller Standesunterschiede

    Konfuzius

  18. Der gesunde Menschenverstand ist eigentlich nur eine Anhäufung von Vorurteilen die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat.

    Albert Einstein

  19. ...und ist der Schüler nicht wenigstens die Hälfte seines Weges alleine gegangen, so hat er nichts gelernt.

    Sokrates

  20. Das ist bitter für einen Menschen, bei allem Wissen keine Macht zu haben.

    Herodot von Halikarnassos