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Sprüche über Gedanken

755 Sprüche — Seite 21

Lange bevor Handlungen sichtbar werden, nehmen Gedanken bereits Gestalt im Inneren an. Sie ordnen Wahrnehmung, nähren Hoffnung, vergrößern Angst oder eröffnen neue Möglichkeiten und prägen damit still, aber nachhaltig das Leben eines Menschen. Darum zählt dieses Thema zu den grundlegendsten Feldern jeder Selbsterkenntnis.

In ihnen entscheidet sich oft, wie Wirklichkeit gedeutet und Zukunft entworfen wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie mächtig das Denken sein kann und warum Klarheit, Sammlung und innere Wachheit nicht bloß geistige Tugenden, sondern Voraussetzungen eines bewussten Lebens sind.

  1. Arbeiten um nicht denken zu müssen ist auch Faulheit.

    Hermann Bang

  2. Wenn man zu denken anfängt, beginnt man ausgehöhlt zu werden

    Albert Camus

  3. Oh wie lieb ist die Arbeit, wenn man dabei an etwas Liebes zu denken hat und sicher ist, am Sonntag mit ihm zusammen zu sein.

    Gottfried Keller

  4. Nichts ist so verzichtbar wie die Sitten und Gebräuche anderer Völker.

    Jack London

  5. Es ist besser, daran zu denken, wie man nicht verliert, als daran wie man gewinnt.

  6. Lernen, ohne nachzudenken, ist verlorene Zeit; nachzudenken ohne zu lernen ist von Übel.

    Konfuzius

  7. Wirklich unersetzlich in der Geschichte waren nur Adam und Eva

    Mark Twain

  8. Wer Sünde weiß zu scheuen, der darf sie nicht bereuen.

    Friedrich von Logau

  9. Ganz oben auf der Liste meiner Erfahrungen steht die Erkenntnis, dass man unangenehmen Dingen nicht einfach aus dem Weg gehen kann.

    Henry Ford

  10. Wer selbstständig denkt, denkt zugleich am besten und förderlichsten für alle

    Stefan Zweig

  11. Wer jeden Schritt vorher lange überlegt, bringt sein ganzes Leben auf einem Bein zu.

  12. Die weitesten Reisen unternimmt man mit dem Kopf

    Joseph Conrad

  13. Man muss mit seinen Gedanken nur bei dem sein, was gerade jetzt zu tun ist

    Mark Aurel

  14. Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.

    Franz von Assisi

  15. Manche Leute verstehen unter Beredsamkeit ein Höchstmaß an Worten und ein Mindestmaß an Gedanken.

    Winston Churchill

  16. Selbst ein kurzes Leben ist immer noch zu lang

    Plutarch

  17. Es ist eine Verwandtschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Augenblicks: Beide fallen vom Himmel.

    Friedrich von Schiller

  18. Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen

    Karl Marx

  19. Was unsere Gedanken erfassen, ist, verglichen mit dem, was sie nicht fassen können, kaum ein Punkt, fast nichts.

    John Locke

  20. Unser Leib ist so: Je mehr wir ihn pflegen, desto mehr meint er nötig zu haben

    Theresia von Avila