Sprüche über Probleme
574 Sprüche — Seite 11
Neid ist die Angewohnheit, statt der eigenen Glücksgüter die der anderen zu zählen.
— Ernst von Feuchtersleben
Verschließe nicht deine Augen vor dem Leiden und lasse dein Bewusstsein nicht für seine Existenz abstumpfen
— Buddha
Würden wir auf nichts andres sehen als auf den Weg, dann wären wir bald am Ziel.
— Theresia von Avila
Im Recht zu sein, kann vor Gericht zum entscheidenden Nachteil werden
— Heinrich von Kleist
Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Vielherrschaft der Dummen
— Marie von Ebner-Eschenbach
Nichts ist gefährlicher, als zwei Menschen auszusöhnen. Sie zu entzweien ist viel sicherer und leichter.
— Jean Paul
"Den Schreck dieses Augenblicks werde ich nie vergessen", fuhr der König fort. "Du wirst ihn vergessen", sagte die Königin, "es sei denn, du errichtest ihm ein Denkmal".
— Lewis Carroll
Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht.
— Jean-Paul Sartre
Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken.
— Henry Ford
Wer will denn alles gleich ergründen, sobald der Schnee schmilzt, wird sich's finden.
— Johann Wolfgang von Goethe
Es verrät Schwäche, bei kleinen Anlässen große Hebel in Bewegung zu setzen.
— Ernst von Feuchtersleben
Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem
— John Galsworthy
Vergib stets deinen Feinden. Nichts ärgert sie so.
— Oscar Wilde
Opfer müssen gebracht werden.
— Otto Lilienthal
Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt.
— Christian Friedrich Hebbel
Wohlbehagen ermattet den Geist, Schwierigkeiten erziehen und kräftigen ihn.
— Francesco Petrarca
Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.
— Gotthold Ephraim Lessing
Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.
— Friedrich Nietzsche
Kein Wunder gibt es, keine Allmacht, um Geschehenes ungeschehen zu machen.
— Eduard Mörike
Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten.
— Friedrich Nietzsche