Sprüche über Probleme
574 Sprüche — Seite 4
Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verlorengeht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück. Es kommt alles noch viel herrlicher wieder.
— Rainer Maria Rilke
Alle unsere Streitigkeiten entstehen daraus, daß einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will.
— Mahatma Gandhi
Wenn du anfängst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.
— George Bernard Shaw
Die Lüge ist wie ein Schneeball, je länger man sie wälzt, um so größer wird sie.
— Martin Luther
Es ist gut, die Sorgen so zu behandeln, als ob sie nicht da wären: das einzige Mittel, ihnen ihre Wichtigkeit zu nehmen.
— Rainer Maria Rilke
Es ist ein großer Trost, andere dort scheitern zu sehen, wo man selbst gescheitert ist.
— William Somerset Maugham
Nichts macht den Menschen argwöhnischer, als wenig zu wissen.
— Francis Bacon
Der alte Grundsatz ´Auge um Auge´ macht schließlich alle blind
— Martin Luther King
Wenn ihr eure Türen allen Irrtümern verschließt, schließt ihr die Wahrheit aus.
— Rabindranath Tagore
"Alles geht vorüber". Wie unterschiedlich ist doch die Bedeutung dieses Satzes! In einer glücklichen Stunde wirkt er ernüchternd. Angesichts von Kummer und Schmerz hingegen, tröstlich.
— Abraham Lincoln
Das beste Gegenmittel gegen den Zorn ist der Aufschub.
— Seneca
Tätige Liebe heilt alle Wunden. Bloße Worte mehren nur den Schmerz.
— Adolph Kolping
Lebe heute - vergiss die Sorgen der Vergangenheit.
— Epikur
Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.
— Wilhelm Busch
Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.
— Mark Twain
Oft habe ich meine Rede bedauert, nie mein Schweigen.
— Publius Syrus
Wenn wir der Versuchung widerstehen, dann gewöhnlich deshalb, weil die Versuchung schwach ist, nicht weil wir stark sind.
— François de la Rochefoucauld
Schwerer Anfang ist zumeist zehnmal heilsamer als leichter Anfang.
— Jeremias Gotthelf
Adam verlor das Paradies nur deshalb, weil es ihm geschenkt wurde.
— Christian Friedrich Hebbel
Trost gibt der Himmel, von dem Menschen erwartet man Beistand.
— Ludwig Börne