Sprüche über Probleme
574 Sprüche — Seite 12
Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten.
— Friedrich Nietzsche
Wenn der Mensch zu seinem Leid von heute nicht immer auch sein Leid von gestern und sein Leid von morgen hinzurechnete, so wäre jedes Schicksal erträglich.
— Rupert Johann Hammerling
Opfer müssen gebracht werden.
— Otto Lilienthal
Kein Wunder gibt es, keine Allmacht, um Geschehenes ungeschehen zu machen.
— Eduard Mörike
Vergib stets deinen Feinden. Nichts ärgert sie so.
— Oscar Wilde
Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem
— John Galsworthy
Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt.
— Christian Friedrich Hebbel
Bist du wütend, zähle bis vier, bist du sehr wütend, fluche.
— Mark Twain
Schicksalsschläge sind Bewährungsproben für die Lebensgrundsätze. Ohne sie würde niemand recht wissen, ob er ein ehrlicher Mensch ist oder nicht.
— Henry Fielding
Vertage die Sorgen bis auf morgen, eh du's gedacht, kommt Hilfe über Nacht.
— Theodor Fontane
Es ist sinnlos, dem Schicksal zu grollen, es nimmt keine Klagen an.
— Mark Aurel
Gegen einen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf
— Theodor Fontane
Gebunden führt der Schmerz uns alle durch das Leben. Sanft, wenn wir willig gehn, rauh, wenn wir widerstreben.
— Albrecht von Haller
Wie beim Reiten: Nicht auf das Hindernis, sondern darüber schauen.
— Hugo von Hofmannsthal
Wenn dein Leiden sich mehrt, so mehrt sich die Kraft, es zu tragen.
— Johann Kaspar Lavater
Die stürmischen Wellen an der unruhigen Oberfläche lassen die Tiefen des Ozeans unberührt. Und dem, der an größeren und ewigeren Wirklichkeiten Halt findet, erscheinen die häufigen Wechselfälle sein …
— William James
Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte.
— Edmund Burke
Kein größerer Schmerz, als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück
— Dante Alighieri
Wer seinen Zorn runterschluckt, hat ihn noch lange nicht verdaut.
— Sebastian Kneipp
Fünf Heilmittel gegen Schmerzen und Traurigkeit: Tränen, das Mitleid der Freunde, der Wahrheit ins Auge sehn, schlafen, baden...
— Thomas von Aquin