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Sprüche über Probleme

574 Sprüche — Seite 20

  1. Die falsche Bescheidenheit ist der letzte Kunstgriff der Eitelkeit.

    Jean de la Bruyère

  2. Es ist töricht zu fallen in der Hoffnung, jemand zu finden, der einem wieder aufhilft.

    Nicolaus Machiavelli

  3. Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück.

    Jean Paul

  4. Die Wahrheit erkennen wir immer erst dann, wenn wir mit ihr absolut nichts mehr anzufangen vermögen.

    Oscar Wilde

  5. Sich zu mühen und mit dem Widerstande zu kämpfen, ist dem Menschen Bedürfnis wie dem Maulwurf das Graben.

    Arthur Schopenhauer

  6. Alles, was zu dumm ist, um gesprochen zu werden, wird gesungen.

    Voltaire

  7. Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln. Unter der Bedingung, dass niemand einstimmt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  8. Jede Schöpfung ist ein Wagnis

    Christian Morgenstern

  9. Auch aus Unglück muß man Vorteile zu ziehen suchen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  10. Indem man sich beklagt, tröstet man sich.

    Alfred de Musset

  11. Ein Ärgernis ist nur, wo man es nimmt, gegeben: dir Vorgeworfnes brauchst du ja nicht aufzuheben.

    Friedrich Rückert

  12. Nichts ist häufiger, als dass am Ende eines Streits beide Gegner um die Wette Unsinn reden.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  13. Schwierigkeiten sind dazu da, um wachzurütteln, nicht um zu entmutigen. Der menschliche Geist entwickelt sich stark durch Konflikte.

    William Ellery Channing

  14. Bei der Erfassung der richtigen Entscheidungen stehen meistens zwei Dinge im Gegensatz dazu: Die Eile und der Zorn.

    Thukydides

  15. Besonders tief und voll Empörung fühlt man die pekuniäre Störung

    Wilhelm Busch

  16. Bösewicht mit Bösewicht - auf die Dauer geht es nicht.

    Wilhelm Busch

  17. Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.

    Wilhelm Busch

  18. Ungeduld hat meistens Schuld

    Wilhelm Busch

  19. Als ich meinen Schmerz auf dem Feld der Geduld aussäte, erwuchs aus ihm die Frucht des Glücks.

    Khalil Gibran

  20. Nur durch die Tiefen unserer Erde, nur durch die Stürme eines Menschengewissens hindurch eröffnet sich der Blick auf die Ewigkeit.

    Dietrich Bonhoeffer

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