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Sprüche über Probleme

574 Sprüche — Seite 9

  1. Die erste Stelle im Paradies werden diejenigen einnehmen, die sich in der Ehe getäuscht haben und doch ausharren.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  2. Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.

    Charles Caleb Colton

  3. Wer sich weigert, eine einmalige Gelegenheit wahrzunehmen, verliert den Preis so sicher als ob er gescheitert wäre

    William James

  4. Behutsamkeit gewinnt den Streit.

    Abraham a Sancta Clara

  5. Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.

    John Steinbeck

  6. Der tröstende Gedanke aber bleibt fort und fort, dass Gott auch widrige und schmerzliche Schicksale nur aus Liebe sendet, um unsere Gesinnungen zu läutern.

    Wilhelm von Humboldt

  7. Kein Kummer ohne seinen Trost.

    Baltasar Gracián y Morales

  8. Was muntert reiner und lebhafter auf, als freundschaftliche Teilnahme.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Oft ist's der eigene Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen.

    William Shakespeare

  10. Enttäuschungen sollte man verbrennen und nicht einbalsamieren

    Mark Twain

  11. Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.

    Arthur Schnitzler

  12. Die schlimmsten Schmerzen sind auf Erden, die ausgeweint und ausgeschwiegen werden.

    Friedrich von Bodenstedt

  13. Geheim ist alles, nur unser Schmerz nicht.

    Giacomo Leopardi

  14. Das beste Mittel gegen viele Sorgen ist eine einzige Sorge.

    Guy de Maupassant

  15. Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn du kannst dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.

    Anselm Feuerbach

  16. Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos bin, so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  17. Man kann nicht bergauf kommen ohne bergan zu gehen. Und obwohl steigen beschwerlich ist, so kommt man doch dem Gipfel näher und mit jedem Schritt wird die Aussicht freier und schöner.

    Matthias Claudius

  18. Der kann sein Leid vergessen, der es von Herzen sagt.

    Simon Dach

  19. Beim Beginne einer Unternehmung und unweit des Zieles ist die Gefahr des Misslingens am größten. Wenn Schiffe scheitern, so geschieht es nahe am Ufer.

    Ludwig Börne

  20. Wir können weder alle zählen, denen Unheil widerfahren ist, noch auch nur einen von ihnen würdig beklagen.

    Giacomo Leopardi