Sprüche über Probleme
574 Sprüche — Seite 9
Not lehrt beten - und seinen Verstand gebrauchen.
— Sebastian Kneipp
Enttäuschungen sollte man verbrennen und nicht einbalsamieren
— Mark Twain
Oft ist's der eigene Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen.
— William Shakespeare
Behutsamkeit gewinnt den Streit.
— Abraham a Sancta Clara
Kein Kummer ohne seinen Trost.
— Baltasar Gracián y Morales
Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos bin, so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Der kann sein Leid vergessen, der es von Herzen sagt.
— Simon Dach
Was muntert reiner und lebhafter auf, als freundschaftliche Teilnahme.
— Johann Wolfgang von Goethe
Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn du kannst dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.
— Anselm Feuerbach
Das beste Mittel gegen viele Sorgen ist eine einzige Sorge.
— Guy de Maupassant
Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.
— Arthur Schnitzler
Geheim ist alles, nur unser Schmerz nicht.
— Giacomo Leopardi
Zum Raube lächeln heißt, den Dieb bestehlen. Doch selbst beraubst du dich durch unnütz Quälen.
— William Shakespeare
Wir können weder alle zählen, denen Unheil widerfahren ist, noch auch nur einen von ihnen würdig beklagen.
— Giacomo Leopardi
Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.
— John Steinbeck
Die schlimmsten Schmerzen sind auf Erden, die ausgeweint und ausgeschwiegen werden.
— Friedrich von Bodenstedt
Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.
— Charles Caleb Colton
Wer sich weigert, eine einmalige Gelegenheit wahrzunehmen, verliert den Preis so sicher als ob er gescheitert wäre
— William James
Wenn ein Unrecht nur lange genug hingenommen wird, hält man es schließlich für Rechtens.
— Thomas Paine
Beim Beginne einer Unternehmung und unweit des Zieles ist die Gefahr des Misslingens am größten. Wenn Schiffe scheitern, so geschieht es nahe am Ufer.
— Ludwig Börne