Sprüche über Probleme
574 Sprüche — Seite 13
Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte.
— Edmund Burke
Der Schuldige flieht, auch wenn er nicht verfolgt wird.
— Annette von Droste-Hülshoff
Wie viele Trugschlüsse und Irrtümer gehen auf Kosten der Wörter und ihrer unsicheren oder mißverstandenen Bedeutung.
— John Locke
Schiffe stranden nur an Felsen, die Gott geschaffen hat.
— Gorch Fock
Der Mensch wandelt immer zwischen Abgründen, und ob er will oder nicht, besteht seine ihm eigenste Aufgabe darin, sein Gleichgewicht zu bewahren.
— José Ortega y Gasset
Das ist meine allerschlimmste Erfahrung: Der Schmerz macht die meisten Menschen nicht groß, sondern klein.
— Dante Alighieri
Der Mensch, durchtrieben und gescheit, bemerkte schon seit alter Zeit, dass ihm hienieden allerlei verdrießlich und zuwider sei.
— Wilhelm Busch
Der liebe Gott muss immer ziehen, dem Teufel fällt's von selber zu.
— Wilhelm Busch
Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.
— Friedrich von Schiller
Auch in dem elendsten Dasein gibt es ein Häkchen, an das ein Faden des Heils sich anknüpfen könnte.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Der Hass, der Neid, das Geld: wie gut sie hetzen können!
— Paul Verlaine
Hindernisse sind diese schrecklichen Sachen, die man sieht, wenn man seinen Blick vom Ziel abwendet.
— Hannah More
Ein Rückschlag ist die Möglichkeit, etwas noch einmal neu und klüger anzufangen.
— Henry Ford
Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehl dir das Hoffen! Ein Tor ist zugetan, doch tausend sind noch offen.
— Friedrich Rückert
Furcht und Habgier sind die Ursachen der Grausamkeit.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Der längste Teil einer Reise – sagt man – ist das Durchschreiten der Haustür
— Marcus Terentius Varro
Das Schicksal ereilt uns oft auf den Wegen, die man eingeschlagen hat, um ihm zu entgehen.
— Jean de La Fontaine
Auf jedes Leben muss etwas Regen fallen. Manche Tage müssen dunkel und trübe sein.
— Henry Wadsworth Longfellow
Nichts trocknet schneller als eine Träne
— Apollonius von Rhodos
In einem wankenden Schiff fällt um, wer stillesteht, nicht wer sich bewegt.
— Ludwig Börne