Sprüche über Probleme
574 Sprüche — Seite 8
Es bedarf deines Feindes und deines Freundes - in vereinten Werk -, um dich bis ins Mark zu verletzen: Erster verleumdet dich, letzterer überbringt dir die Nachricht.
— Mark Twain
Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.
— Annette von Droste-Hülshoff
Die Gelegenheit ist der größte Dieb.
— Abraham a Sancta Clara
Die Menschen, wenn sie dich um Rat fragen, sind gewöhnlich schon entschlossen zu tun, was ihnen gefällt.
— Adolph Freiherr von Knigge
Nur der erste Schritt macht Schwierigkeiten.
— Edward Gibbon
Jeden Augenblick des Lebens, er falle aus welcher Hand des Schicksals er wolle, den günstigsten sowie den ungünstigsten, zum bestmöglichen zu machen, darin besteht die Kunst des Lebens und das eigentl …
— Georg Christoph Lichtenberg
Machen wir keine Angelegenheit aus dem, was keine ist.
— Baltasar Gracián y Morales
In der Tat bestehen die meisten Irrtümer nur darin, dass wir die Worte nicht richtig auf die Dinge anwenden
— Baruch de Spinoza
Wenn sich eine Tür schließt, so öffnet sich eine andere. Aber allzu oft, blicken so lange voller Bedauern auf die verschlossene Tür, dass wir die, die sich für uns geöffnet hat gar nicht erst bemerk …
— Alexander Graham Bell
Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
— Friedrich von Schiller
Es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst
— Christian Morgenstern
Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.
— Charles Caleb Colton
Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.
— John Steinbeck
Behutsamkeit gewinnt den Streit.
— Abraham a Sancta Clara
Wer sich weigert, eine einmalige Gelegenheit wahrzunehmen, verliert den Preis so sicher als ob er gescheitert wäre
— William James
Tränen fallen in mein Herz, wie der Regen auf die Stadt.
— Paul Verlaine
Mit wem das Pferd nie durchgeht, der reitet einen hölzernen Gaul.
— Christian Friedrich Hebbel
Der Wille nämlich ist es, der dem Menschen Leiden verursacht.
— Katharina von Siena
Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.
— Ludwig Börne
Eine schlecht beobachtete Tatsache ist tückischer als ein falscher Schluß.
— Paul Valéry