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Sprüche über Probleme

574 Sprüche — Seite 25

  1. Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst.

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  2. So sei und so reife… wie viel du auch littst, dass alle froh werden, wenn du ins Zimmer trittst!

    Cäsar Flaischlen

  3. Nur wer verzagend das Steuer loslässt, ist im Sturm verloren

    Franz Emanuel August Geibel

  4. Besser ist's, man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter

    Gottfried Keller

  5. Die Leiden sind wie Gewitterwolken, in der Ferne sehen sie schwarz aus, über uns kaum grau.

    Jean Paul

  6. Die Billardkugeln sind besser dran als die Menschen, die sich auch von allen möglichen Tölpeln und Lümmeln umherstoßen lassen müssen, aber mit Gefühl.

    Wilhelm Raabe

  7. Sorgen, das sind schlimme Gäste, kleben zähe, sitzen feste. Musst ihnen nur hurtig den Rücken drehn! Wenn sie dich bei der Arbeit sehn, bleibt ihnen nichts übrig, als weiterzugehn.

    Otto Julius Bierbaum

  8. Jedes Problem, das ich löste, wurde zu einer Regel, die später dazu diente, andere Probleme zu lösen.

    René Descartes

  9. Not gibt Gefühl unserer Kraft, unseres Wertes.

    Johann Jakob Engel

  10. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen, und es kommt ein anderer Tag.

    Theodor Fontane

  11. Eine ungerechte Tat, mit guter Absicht und aus Unwissenheit des Bösen begangen, bleibt immer ein Verbrechen, wenngleich die Schuld des Täters wegfällt und wir nur die Beschränktheit seiner Einsicht be …

    Johann Georg Adam Forster

  12. Die Tyrannei der Vernunft, vielleicht die eifrigste von allen, steht der Welt noch bevor. Feuer und Wasser sind nichts gegen das Übel, welches die Vernunft ohne Gefühl stiften wird.

    Johann Georg Adam Forster

  13. Klage dein Leid nicht den Ungetreuen, Die sagen: o Gott! und sich heimlich freuen.

    Friedrich Rückert

  14. Fremdes Mißgeschick zu tragen, sind wir alle stark genug.

    François de la Rochefoucauld

  15. Wenn der Mensch zu seinem Leide von heute nicht immer auch sein Leid von gestern und morgen hinzurechnete, so wäre jedes Schicksal erträglich

    Rupert Johann Hammerling

  16. Schwierigkeiten beim Namen zu nennen, verleiht ihnen Gestalt — lässt sie begreifen, macht sie greifbar.

    Else Pannek

  17. Unsicherheit ist der Begleiter jeder Veränderung.

    Else Pannek

  18. Errungenschaften entwickelt, angepriesen, ohne Probelauf losgelassen, schaffen Chaos in Vollendung.

    Else Pannek

  19. Manchmal breitet die Seele einen Schleier über die Wahrheit, weil sie nur so zu überstehen ist.

    Else Pannek

  20. Mit Menschen in Not soll man nicht diskutieren; man soll ihnen helfen.

    Dr. Carl Sonnenschein