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Sprüche über Probleme

574 Sprüche — Seite 21

  1. Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen.

    Wilhelm Busch

  2. Man muss das Unglück mit Händen und Füßen und nicht mit dem Maul angreifen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  3. Wer Schmerz erlitten hat, erinnert seiner sich.

    Marcus Tullius Cicero

  4. Keiner ist zu arm dafür, es kostet nichts, bewirkt doch viel und erhält seinen Wert erst, wenn man es weitergibst: ein böses Wort.

    Baltasar Gracián y Morales

  5. Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Die Pflichterfüllung in schwerer Zeit ist das Herrlichste des Menschenloses.

    Paul Keller

  7. Das Schicksal zürnt uns, aber zuweilen erscheint doch zwischen den ernsten Zügen noch ein freundliches Lächeln; wer weiß wie viele Mittel es uns noch darbietet, um seine Gunst wiederzugewinnen.

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  8. Auf gebeugtem Rücken und eingezogenen Schultern nimmt jede Last Platz.

    Else Pannek

  9. Man lindert oft sein Leid, indem man es erzählt.

    Pierre Corneille

  10. Wodurch sich dieser und jener Konflikt sehr in die Länge zieht: durch gegenseitige Zugeständnisse.

    Otto Weiss

  11. Dass es unzählige Krankheiten gibt, ist nicht verwunderlich; man braucht nur die Köche zu zählen

    Seneca

  12. Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Fürchtet einer das Feuer, so riecht er allenthalben Rauch.

    Jeremias Gotthelf

  14. Harre aus im Unglück, denn oft hat schon, was im Augenblick als Unglück erschien, zuletzt großes Glück gebracht.

    Euripides

  15. Ein Tor ist zugetan, doch tausend stehn noch offen.

    Friedrich Rückert

  16. Wer nichts weiß, muss alles glauben

    Marie von Ebner-Eschenbach

  17. Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört

    Aristoteles

  18. Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör

    Wilhelm Busch

  19. Das Schlüsselloch wird leicht vermißt, wenn man es sucht, wo es nicht ist.

    Wilhelm Busch

  20. Ach, dass der Mensch so häufig irrt und nie recht weiß, was kommen wird!

    Wilhelm Busch